22.01.2021

Ergebnisse der Januar Zuchtvieh-Auktion

Positiver Jahresauftakt

Lebhafte Nachfrage nach abgekalbten Holstein- und Fleckviehfärsen und verhaltene Nachfrage bei Bullen

Wenn zwei Aspekte zusammentreffen, dann läuft es - zum einen eine gute bis sehr gute Verkaufskollektion an abgekalbten Holstein- und Fleckviehfärsen und zum anderen die passende Nachfrage aus dem Inland und für den Export. Bereits bei den abgekalbten Fleckviehfärsen erfolgten die Gebote sehr zügig, das Verkaufskontingent überzeugte durch gute Euterqualitäten, passende Einsatzleistungen - teils über 30 kg - und im Zweinutzungstyp stehende Tiere mit der notwendigen Variation von modernen, schicken Qualitäten bis hin zu Färsen mit deutlichem Zweinutzungsprofil. Das gegenüber den letzten Auktionen deutlich vergrößerte Angebot motivierte neben neuen Käufern aus dem Inland auch Interessenten aus Holland.

Spitzenpreise bei den Fleckviehtieren erzielten eine Mardani-Tochter aus Manton von F. Albus, Albertshausen, Maxx aus Watmal von M. Henninghausen, Leimsfeld, und eine Mandrin-Tochter von der GbR Raab, Seulberg. Bei den Holsteinfärsen lagen in der Preisspitze ab 2.000,- € Färsen der Vererber Goldday, Elaikan P, Galore, Maserati und Julandy aus den Zuchtbetrieben D. Meyl, Heimarshausen, K. Gleiser, Schweinsberg, J. Geisel, Niedergrenzebach, und der GbR Handke, Leisenwald. Spitzenfärsen in der Preisbildung überzeugen immer durch Typ, korrekte Fundamente und Euter sowie entsprechende Einsatzleistungen. Sieger bei den Bieterduellen blieben heimische Zuchtbetriebe, meist in Konkurrenz mit Exportaufträgen für Holland. Das Hauptkontingent an Färsen verteilte sich zu fast gleichen Teilen auf Käufer aus dem Inland, Holland und Italien. Der Auktionsverlauf bestätigte wieder einmal den alten Grundsatz aus Käufersicht „bei entsprechenden höheren Auftriebszahlen und passenden Qualitäten ist der Marktplatz für mich von Interesse“.

Das Angebot an Deckbullen der Rasse Holstein war deutlich größer als der Bedarf zu dieser Jahreszeit. Bei verhaltenem Auktionsverlauf konnte das qualitativ durchaus gute Angebot nur zu gut einem Drittel abgesetzt werden. Den Spitzenpreis erzielte der Ib-Preisträger, ein in Entwicklung, Kapazität und Exterieurqualität überzeugender Scipio-Sohn aus leistungsstarker, langlebiger Kuhfamilie der CPR-Holsteins KG, Rhenegge. Kaufinteressenten finden das umfangreiche, in der Genetik breit aufgestellte Angebot an nicht verkauften Bullen unter https://www.qnetics.de/unternehmen/news#news-589 auf der Homepage der Qnetics GmbH oder dem zuständigen Zuchtinspektor.


Die nächste Zuchtviehauktion in Alsfeld findet am Mittwoch, 17.02.2021 statt. Anmeldung der Auktionstiere werden bis zum 29.01.2021 entgegen genommen: Qnetics GmbH, Alsfeld: Tel. 06631 784-15 o. -10, Fax 06631 784-48, E-Mail: k.lang@qnetics.de.

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Preisspiegel der Zuchtviehauktion vom 20.01.2021

 AngebotVerkauftSpanne EuroØ Euro
DEUTSCHE HOLSTEINS
Bullen2281.050 - 1.6001.338
Färsen37361.250 - 2.1501.689
FLECKVIEH
Färsen10101.250 - 1.8001.570

Kat.-Nr. 31, Mardani x Manton

Züchter: F. Albus, Albertshausen

Kat.-Nr. 34, Madness x Rotax

Züchter: BG Schäfer, Airlenbach

Kat.-Nr. 54, Goldday x Surefire

Züchter: D. Meyl, Heimarshausen

Kat.-Nr. 72, Maserati x Mareus

Züchter: K. Gleiser, Schweinsberg

Kat.-Nr. 74, Julandy x Brooklyn

Züchter: Handke GbR, Leisenwald

Kat.-Nr. 91, Hotspot P x Kerrigan

Züchter: Schweinsberger / Dersch GbR, Niederwald

Kat.-Nr. 31, Mardani x Manton

Züchter: F. Albus, Albertshausen

Kat.-Nr. 34, Madness x Rotax

Züchter: BG Schäfer, Airlenbach

Kat.-Nr. 54, Goldday x Surefire

Züchter: D. Meyl, Heimarshausen

Kat.-Nr. 72, Maserati x Mareus

Züchter: K. Gleiser, Schweinsberg

Kat.-Nr. 74, Julandy x Brooklyn

Züchter: Handke GbR, Leisenwald

Kat.-Nr. 91, Hotspot P x Kerrigan

Züchter: Schweinsberger / Dersch GbR, Niederwald

Info

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