
Ergebnisse der Zuchtvieh-Auktion vom 21. Oktober 2026
Durchschnittspreise leicht gestiegen – junge, robotertaugliche Färsen besonders gefragt
Die Zuchtviehauktion am 21. Oktober in Alsfeld verlief mit einer positiven Preisentwicklung. Die Durchschnittspreise legten gegenüber dem Vormonat in allen Verkaufskategorien leicht zu. Besonders gefragt waren junge, frisch abgekalbte Kühe mit robotertauglichen Eutern und hohen Einsatzleistungen. Die Nachfrage konzentrierte sich insbesondere auf leistungsstarke Tiere, die durch eine gute Euteranlage und ihre Eignung für den automatisierten Melkbetrieb überzeugten. Junge Kühe, die sowohl hinsichtlich ihrer Milchleistung als auch ihrer funktionalen Merkmale den Anforderungen moderner Laufstall- und Melkroboterbetriebe entsprachen, standen bei den Käufern auch diesmal hoch im Kurs. Der leicht gestiegene Durchschnittspreis gegenüber dem Vormonat unterstreicht die stabile bis positive Markttendenz. Viele heimische Betriebe, aber auch aus dem angrenzenden Bundesländern Bayern und Niedersachsen sowie aus Schleswig-Holstein, hatten diesmal den Weg nach Alsfeld gefunden und sorgten teils für sehr gute Preise. Die enorme Preisespanne von 1.600 bis 4.600 Euro spiegelte einmal mehr die unterschiedliche Qualität und Leistungsbereitschaft einzelner Auktionstiere wider.
Mit 3.900 Euro im Zuschlag startete gleich das erste Verkaufstier an diesem Tag. Der 1a gekörte Anahita-Sohn aus einer mit 84 Punkten bewerten Adorable-Tochter von der Caspar GbR aus Heimertshausen konnte im oberen Preissegment überzeugen. Er geht zum Deckeinsatz in den Werra-Meissner-Kreis. In den gleichen Landkreis geht auch der in Prämienklasse 1b gekörte Hendrick-Sohn von der Schweinsberger/Dersch aus Niederwald aus Niederwald, der mit 3.200 Euro bei den Bullen den dritthöchsten Preis erzielte. Das reinerbig hornlose Deckbullen stets gefragt sind, wurde einmal mehr deutlich als der Black Rum-Sohn Brandy PP den Ring verließ. 4.300 Euro erzielte dieser 1c prämierte Bullen, der ebenfalls von der Schweinsberger/Dersch GbR angeboten wurde.
Bei dem sich anschließenden Verkauf der Fleckviehfärsen erzielte von den fünf aufgetriebene Fleckviehfärsen vier Tier je 2.500 Euro. Zwei Töchter des Bullen Heiss und eine Sputnik-Tochter, alle drei aus dem Betrieb Alexander Prokaksky aus Probbach, sowie eine Mainhatten-Tochter von der Siebert GbR aus Airlenbach konnten mit sehr guten Eutern Käufer aus der Rhön und dem Vogelsberg überzeugen.
Bei den Holsteinfärsen brachte die Gut Agrar Natura GmbH aus Steinheuterode auch diesmal wie bereits im Vormonat September eine größere Gruppe sehr einheitlicher, hornloser, sehr junger und mit hohen Einsatzleistungen versehener Färsen zum Verkauf. Mit dabei war auch die Katalognummer 84, eine Advokat PP-Tochter, die bei über 50 kg Tagesleistung, versehen mit einem hervorragend hoch und breit angesetztem Hintereuter, einen Käufer aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg für 4.500 Euro zum Kauf veranlasste.
Mit 100 Euro mehr und somit bei 4.600 Euro im Zuschlag erzielte die Katalognummer 48, eine Keeper-Tochter aus einer hochleistenden Hologram P-Tochter von der Volke/Hauck GbR aus Wetterburg den Höchstpreis bei der Oktoberauktion. Insgesamt fünfmal fiel der Hammer des Auktionators Christian Sölzer bei Preisen zwischen 4.000 Euro und 4.600 Euro an diesem Tag. Zu den Höchstpreisen gehörte noch eine Prada-Tochter aus dem bekannten Kuhstamm und Siegerkuh GGS Myrte EX 92 von der Mütze GbR aus Geismar sowie eine Black-Rum aus einer mit 86 Punkten bewerteten Mabuse-Mutter von der Schweinsberger/Dersch GbR aus Niederwald.
Die nächste Zuchtviehauktion der Qnetics GmbH findet am 18. November in Alsfeld statt. Information, Kataloge und Kaufaufträge hierzu gibt es wie gewohnt unter Tel. 06631 784-15/-10 oder bei ihrem zuständigen Zuchtinspektor oder Zuchtberater. Außerdem ist der Katalog unter www.qnetics.de ab ca. 14 Tage vor der nächsten Auktion einsehbar.
Preisspiegel der Zuchtviehauktion vom 21.10.2026
| Angebot | Verkauft | Spanne Euro | ∅ Euro | |
| DEUTSCHE HOLSTEINS | ||||
| Bullen | 8 | 8 | 2.200 - 4.300 | 3.081 |
| Färsen | 85 | 85 | 1.600 - 4.600 | 2.777 |
| FLECKVIEH | ||||
| Färsen | 5 | 5 | 2.050 - 2.500 | 2.410 |
| KREUZUNGEN | ||||
| Färsen | 2 | 2 | 2.150 - 2.550 | 2.350 |

Kat.-Nr. 6: Den typstärksten Bullen der Oktoberauktion 2026 stellte die Caspar GbR aus Heimertshausen. Dieser sehr korrekte Bulle wurde für 3.900 einem Kunden aus dem Werra-Meissner-Kreis zugeschlagen.

Kat.-Nr. 14: Beim Fleckvieh fiel der Hammer gleich 4 x bei 2.500 Euro. Die Färse von der Siebert GbR aus Airlenbach war mit ihrer Abstammung Mainhatten x Miami die jüngste Kalbin in dieser Preisklasse.

Kat.-Nr. 48: Diese junge Keeper-Tochter der Volke/Hauck GbR aus Wetterburg erzielte den Tageshöchstpreis. Sie ließ sich ein Kunde aus dem Werra-Meissner-Kreis nach einem harten Bieterduell für 4.600 Euro nicht entgehen.

Kat-Nr. 84: Hart umkämpft war auch diese Mal wieder eine Tochter des hornlosen Qnetics-Vererbers Advokat PP von der Gut Agrar GmbH aus Steinheuterode. Mit 4.500 Euro im Zuschlag wird sie künftig den Milchtank in einem Betrieb im Landkreis Darmstadt-Dieburg füllen.

Kat.-Nr. 6: Den typstärksten Bullen der Oktoberauktion 2026 stellte die Caspar GbR aus Heimertshausen. Dieser sehr korrekte Bulle wurde für 3.900 einem Kunden aus dem Werra-Meissner-Kreis zugeschlagen.

Kat.-Nr. 14: Beim Fleckvieh fiel der Hammer gleich 4 x bei 2.500 Euro. Die Färse von der Siebert GbR aus Airlenbach war mit ihrer Abstammung Mainhatten x Miami die jüngste Kalbin in dieser Preisklasse.

Kat.-Nr. 48: Diese junge Keeper-Tochter der Volke/Hauck GbR aus Wetterburg erzielte den Tageshöchstpreis. Sie ließ sich ein Kunde aus dem Werra-Meissner-Kreis nach einem harten Bieterduell für 4.600 Euro nicht entgehen.

Kat-Nr. 84: Hart umkämpft war auch diese Mal wieder eine Tochter des hornlosen Qnetics-Vererbers Advokat PP von der Gut Agrar GmbH aus Steinheuterode. Mit 4.500 Euro im Zuschlag wird sie künftig den Milchtank in einem Betrieb im Landkreis Darmstadt-Dieburg füllen.





