
Ergebnisse der Zuchtvieh-Auktion vom 23. September 2026
Alsfelder Zuchtviehauktion überzeugt mit Qualität und breitem Käuferinteresse
Die Alsfelder Zuchtviehauktion am 23. September präsentierte sich erneut als attraktiver Marktplatz für hochwertiges Zuchtvieh. Das Angebot überzeugte diesmal insbesondere bei den abgekalbten Färsen. Das Käuferinteresse reichte dabei deutlich über die Region hinaus. Neben Käufern aus den eigenen Reihen beteiligten sich Interessenten aus NRW, Niedersachsen und Süddeutschland sowie aus Italien am Auktionsgeschehen. Die überregionale Beteiligung unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der Alsfelder Auktionen als Absatzplattform für Zuchtvieh. Bei einer sehr guten Qualität fanden marktkonforme Jungkühe die entsprechende Aufmerksamkeit der Käufer. Am Ende konnte der Durchschnittspreis bei den Färsen gegenüber dem Vormonat um 200 Euro gesteigert werden. Die enorme Preisespanne von 1.500 bis 3.600 Euro spiegelt dennoch einmal mehr die unterschiedliche Qualität und Leistungsbereitschaft einzelner Auktionsfärsen wider.
Bei den Bullen lag gleich zu Beginn der Auktion die Aufmerksamkeit einmal mehr bei der Hornlosigkeit. So verwunderte es auch nicht, dass das höchste Gebot der Auktion ein homozygot hornlos getesteter und in Prämienklasse II gekörter Segway P-Sohn aus einer Mask Red-Tochter von Markus Hess aus Lettgenbrunn erhielt. Mit einem genomischen errechneten Milchzuchtwert von über 2.200 kg konnte dieses Vatertier einen Kunden aus Oberbayern überzeugen. Preislich folgte mit 3.500 Euro der Sieger der Körprämierung, ein kapitaler und Exterieur starker Stripes-Sohn aus der Zucht von Jörg Vogel in Neuhof.
Bei dem sich anschließenden Verkauf der Fleckviehfärsen erzielte eine Wintertrau-Tochter von der Handke GbR aus Leisenwald mit 2.750 Euro den Höchstpreis. Mit einer nahezu schaufertigen Jungkuh ergänzte diesmal die Volke/Hauck GbR aus Wetterburg das Angebot im Rasseblock Jersey, für die ein Kunde aus dem Vogelsbergkreis 2.900 Euro anlegte.
Die Gut Agrar Natura GmbH aus Steinheuterode hat in letzten Jahren stark auf Hornlosigkeit gesetzt. Mit den sehr jungen und bestentwickelten Jungkühen dieses Betriebes kam die Septemberauktion bei den Holsteins gleich zu Beginn gut in Fahrt. Der stark eingesetzte, hornlos vererbende Qnetics-Bulle Advokat PP wusste mit vielen guten Töchtern aus diesem Betrieb zu überzeugen. Mit 3.350 Euro hatte die Katalognummer 39 preislich die Nase vorn. Die als Betriebskollektion angebotenen 20 Jungkühe von der CPR-Holstein KG aus Rhenegge hatten schon im Vorfeld der Auktion auf sich aufmerksam gemacht. Neben den ersten guten Winston-Töchtern wusste an diesem Tage das Zwillingsduo CPR Nautica und CPR Nevada, zwei leistungsstarke Freezer-Töchter, zu überzeugen. Beide Tiere mit aktuellen Tagesleistungen von je über 50 kg Milch konnten im Zuschlag 3.600 und 3.400 Euro erzielen. Auch zukünftig werden diese Tiere gemeinsam im gleichen Betrieb gemolken. Ein Kunde aus dem Sauerland hatte im Kaufauftrag den längsten Atem. Im Laufe der Auktion folgten noch viele gute leistungsstarke Färsen. Spitzenpreise von 3.600 bzw. 3.500 Euro erzielte auch die Volke/Hauck GbR aus Wetterburg für zwei dunkel gezeichnete Töchter, einer Patan-Tochter und einer BJ Balans-Tochter aus einer Merryguy-Mutter. Sehr erfolgreich war neben Karsten Müller aus Schwabendorf, der eine sehr kapitale Alligator-Tochter und eine der ersten Töchter des Bullen Askaban erfolgreich zum Verkauf brachte, auch Torsten Eckart aus Külos mit einer Färse aus der Kombination Music x Wilder und der teuersten Rotbuntfärse der Septemberauktion, einer Stanford P aus einer sehr inhaltstoffstarken Jim P-Red Mutter.
Die nächste Zuchtviehauktion der Qnetics GmbH findet am 21. Oktober in Alsfeld statt. Information, Kataloge und Kaufaufträge hierzu gibt es unter Tel. 06631 784-15/-10 oder bei ihrem zuständigen Zuchtinspektor oder Zuchtberater. Außerdem ist der Katalog unter www.qnetics.de ab ca. 14 Tage vor der nächsten Auktion einsehbar.
Preisspiegel der Zuchtviehauktion vom 23.09.2026
| Angebot | Verkauft | Spanne Euro | ∅ Euro | |
| DEUTSCHE HOLSTEINS | ||||
| Bullen | 12 | 12 | 1.850 - 3.800 | 2.942 |
| Färsen | 106 | 103 | 1.600 - 3.600 | 2.763 |
| FLECKVIEH | ||||
| Färsen | 2 | 2 | 2.650 - 2.750 | 2.700 |
| JERSEY | ||||
| Färsen | 2 | 2 | 2.050 - 2.900 | 2.475 |
| KREUZUNGEN | ||||
| Färsen | 7 | 7 | 2.300 - 2.900 | 2.571 |

Kat.-Nr. 9: Das teuerste Tier der Septemberauktion, ein homozygot hornloser Segway P-Sohn aus einer mit 85 Punkten bewerteten Mask-Red Tochter wurde von Markus Hess aus Lettgenbrunn verkauft.

Kat.-Nr. 14: In der Abteilung Fleckvieh erzielte die Wintertrau Tochter Wilma mit 2.750 Euro im Zuschlag den Tageshöchstpreis in dieser Kategorie. Verkäufer Handke GbR, Leisenwald

Kat.-Nr. 63: Mit einem schaufähigen Exterieur und hoher Einsatzleistung wusste diese Jersey-Färse von der Volke/Hauck GbR aus Wetterburg in allen Belangen zu überzeugen.

Kat-Nr. 57: Mit 3.400 Euro im Zuschlag brachte die CPR–Holstein KG aus Rhenegge eine Freezer-Tochter aus einer mit 85 Punkten bewerteten Pace Red-Mutter zum Verkauf. Ihre Zwillingsschwester erzielte den Tageshöchstpreis von 3.600 Euro.

Kat.-Nr. 9: Das teuerste Tier der Septemberauktion, ein homozygot hornloser Segway P-Sohn aus einer mit 85 Punkten bewerteten Mask-Red Tochter wurde von Markus Hess aus Lettgenbrunn verkauft.

Kat.-Nr. 14: In der Abteilung Fleckvieh erzielte die Wintertrau Tochter Wilma mit 2.750 Euro im Zuschlag den Tageshöchstpreis in dieser Kategorie. Verkäufer Handke GbR, Leisenwald

Kat.-Nr. 63: Mit einem schaufähigen Exterieur und hoher Einsatzleistung wusste diese Jersey-Färse von der Volke/Hauck GbR aus Wetterburg in allen Belangen zu überzeugen.

Kat-Nr. 57: Mit 3.400 Euro im Zuschlag brachte die CPR–Holstein KG aus Rhenegge eine Freezer-Tochter aus einer mit 85 Punkten bewerteten Pace Red-Mutter zum Verkauf. Ihre Zwillingsschwester erzielte den Tageshöchstpreis von 3.600 Euro.





