
Ergebnisse der Zuchtvieh-Auktion vom 26. August 2026
Das Angebot marktkonformer Färsen und Deckbullen lässt Durchschnittspreise ansteigen
Bei einem passenden Angebot hinsichtlich Qualität und Quantität konnte der Markt bei der Alsfelder Zuchtviehauktion am 26. August erfolgreich beendet werden.
Ausgesprochen gut war diesmal die Qualität der zehn aufgetriebenen Deckbullen, von denen insgesamt vier Tiere in der Prämienklasse I und II+ nach der morgendlichen Körung wieder zu finden waren. Mit 4.300 Euro im Zuschlag hatte eine Kunde aus dem Schwalm-Eder-Kreis nach einem flotten Bieterduell die Nase vorn. Dieser sehr schwarz gezeichnete Rome-Sohn glänzte nicht nur im Fell, sondern konnte auch durch ein erstklassiges Exterieur überzeugen. Er wurde von der Schweinsberger/Dersch GbR aus Niederwald angeboten. Mit 3.900 Euro im Zuschlag folgte ein vielversprechender Taos-Sohn aus einer hochleistenden Gywer-Mutter, der ebenfalls aus der Schweinsberger/Dersch GbR stammte. Preislich folgte ein gut entwickelter Sohn des aktuellen stark nachgefragten und töchtergeprüften Vererbers Marpon. Er wurde für 3.700 Euro von der CPR-Holstein KG angeboten.
Beim Fleckvieh lagen die Preise dicht beieinander. Bei einer sehr ausgeglichenen Kollektion konnten die fünf aufgetriebenen Jungkühe in diesem Rasseblock zwischen 2.350 und 2.600 Euro verkauft werden. Eine hochleistende Hokuspokus-Tochter erzielte hier für die Handke GbR aus Leisenwald den Tageshöchstpreis.
Bei den Holsteinrindern wurde die 3.000er-Schwelle insgesamt zehn Mal erreicht bzw. überschritten. Eine Redlea-Tochter aus einer mit 86 Punkten bewerteten Flight Red-Tochter aus der Zuchtstätte Volke/Hauck in Wetterburg, wusste viele Kunden durch ihre Korrektheit und ein sehr fest ansitzendes Euter zu begeistern. Diese Färse wurde mit 3.900 Euro einem Kunden aus dem Vogelsbergkreis zugeschlagen. Der gleiche Kunde sicherte sich auch die zweitteuerste Färse der Auktion, eine hochleistende Signum PP-Tochter aus der Zuchtstätte Schweinsberger/Dersch GbR in Niederwald. Mit einer Tochter des töchtergeprüften Vererbers Casino, einer der stark eingesetzten Bullen der letzten Jahre, stellte Karsten Müller aus Schwabendorf eine ideale Verkaufsfärse. Hervorragend in Fundament, Kondition und Euter wusste sie bei einem Zuschlag von 3.500 Euro zu überzeugen. Ihre Stallgefährtin, eine Signum PP Tochter aus einer Argus-Mutter, folgte preislich mit 3.200 Euro. Auffallend waren auch die ersten Halfdan-Töchter. So stellte der Betrieb Michael Mehler aus Steinbach mit der Katalognummer 43 und einem Zuschlagpreis von 3.150 Euro neben einer weiteren Halfdan-Tochter aus diesem Stall im oberen Preissegment die viertteuerste Auktionsfärse bei den Holsteinfärsen.
Die nächste Zuchtviehauktion der Qnetics GmbH findet am 23. September in Alsfeld statt. Information, Kataloge und Kaufaufträge hierzu gibt es unter Tel. 06631 784-15/-10 oder bei ihrem zuständigen Zuchtinspektor oder Zuchtberater. Außerdem ist der Katalog unter www.qnetics.de ab ca. 14 Tage vor der nächsten Auktion einsehbar.
Preisspiegel der Zuchtviehauktion vom 26.08.2026
| Angebot | Verkauft | Spanne Euro | ∅ Euro | |
| DEUTSCHE HOLSTEINS | ||||
| Bullen | 10 | 10 | 2.000 - 4.300 | 3.180 |
| Färsen | 105 | 104 | 1.600 - 3.900 | 2.475 |
| Kühe | 5 | 5 | 2.700 | 2.700 |
| FLECKVIEH | ||||
| Färsen | 5 | 5 | 2.350 - 2.600 | 2.430 |

Beim Fleckvieh lagen die Preise im Durchschnitt bei 2.430 Euro. Die Kat Nr. 16 von Friedrich Albus aus Albertshausen wechselte für 2.350 Euro den Besitzer.

Kat.-Nr. 43: Diese junge und kapitale Halfdan Tochter von Michael Mehler aus der Rhön erzielte 3.150 Euro

Kat.-Nr.: 51: Die Signum-Tochter von der Schweinsberger Dersch GbR, Niederwald, wurde als zweitteuerste Färse der August Auktion mit 3.650 Euro im Zuschlag verkauft

Beim Fleckvieh lagen die Preise im Durchschnitt bei 2.430 Euro. Die Kat Nr. 16 von Friedrich Albus aus Albertshausen wechselte für 2.350 Euro den Besitzer.

Kat.-Nr. 43: Diese junge und kapitale Halfdan Tochter von Michael Mehler aus der Rhön erzielte 3.150 Euro

Kat.-Nr.: 51: Die Signum-Tochter von der Schweinsberger Dersch GbR, Niederwald, wurde als zweitteuerste Färse der August Auktion mit 3.650 Euro im Zuschlag verkauft





