
Ergebnisse der Zuchtviehauktion am 21. Januar 2026
Zufriedenstellende Zuchtviehauktion in Alsfeld
Mit rund 200 Euro mehr im Durchschnitt in allen Verkaufskategorien und gegenüber der Dezemberauktion startete die Zuchtviehauktion in Alsfeld der Qnetics GmbH in das neue Jahr 2026. Neben Kaufinteressenten aus den benachbarten Bundesländern und Italien war die Nachfrage aus den eigenen Reihen diesmal wieder deutlich höher. Am Ende wurde das gesamte Angebot komplett verkauft und Verkäufer als auch Käufer konnten auf einen zufriedenstellenden Markt zurückblicken.
Fleckvieh
Im Rasseblock Fleckvieh waren dieses Mal von zwölf gemeldeten Jungkühen sieben Tiere aufgetrieben worden, die alle in einem engen Preisfenster von 2.200 bis 2.500 Euro versteigert werden konnten. Eine Irregut-Tochter aus der Zuchtstätte Friedrich Albus aus Albertshausen und eine Vendro-Tochter von der GbR Carsten und Jan Grein aus Fischbach erzielten hier die Tageshöchstpreise von je 2.500 Euro.
Deutsche Holsteins
Vor Beginn der Auktion bekamen alle zehn aufgetriebenen Holsteinbullen je zur Hälfte in den Prämienklassen II+ und II ihre Herdbuchanerkennung. Preislich siegte hier am Ende ein rotbunter und homozygot hornloser Mo Red-Sohn von der CPR-Holstein KG aus Rhenegge. Mit hohen genomischen Werten in fast allen Einzelmerkmalen, einem RZG von 144 und selbst mit viel Stärke versehen, wusste diese Bulle zu überzeugen. Nach einem harten Bieterduell konnte er für 4.150 Euro im Zuschlag den Ring in Richtung Werra-Meißner-Kreis verlassen. Preislich folgte mit 3.300 Euro im Zuschlag ein tiefschwarz gezeichneter Callum-Sohn aus einer jungen Rainow-Tochter aus den Zuchtbetrieb Jörg Vogel in Neuhof. 3.100 Euro erzielte ein ebenfalls sehr dunkel gezeichneter und mit viel Stärke ausgestatteter Winston-Sohn aus einer hochleistenden und mit 86 Punkten bewerteten Blizzard-Mutter von der CPR-Holsteins KG.
Bei den weiblichen Holsteins standen preislich eine junge und kapitale Migel-Tochter aus der Zuchtstätte Jörg Vogel in Neuhof und eine euterstarke Foreman-Tochter mit 44 kg Einsatzleistung von der Volke/Hauck GbR aus Wetterburg mit je 3.400 Euro im Zuschlag an der Spitze. Aber auch eine Tochter des Spitzenvererbers Euclan von Jochen Geisel aus Niedergrenzebach wusste mit 3.200 Euro zu überzeugen. Ein Kunde aus dem Vogelsberg hatte hier die Nase vorn und kann sich künftig über diese rahmige und hochleistende Jungkuh freuen. Bei den rotbunten Holsteinfärsen erzielte eine sehr milchtypische schicke Say Red PP-Tochter von Maik Diebel aus Kleba und eine typvolle Depolo P-Tochter von der GbR Geisel aus Niederissigheim mit 3.100 bzw. 3.000 Euro die Höchstpreise an diesem Tag.
Die nächste Zuchtviehauktion in Alsfeld findet am Mittwoch, 25.02.2026 statt. Anmeldeschluss: Freitag den 30. Januar 2026, 13.00 Uhr. Melden Sie Ihre Tiere der Rassen Deutsche Holsteins, Fleckvieh, Brown Swiss, Rotvieh und Jersey an die Qnetics GmbH, Alsfeld: Tel. 06631 784-15 /-10, E-Mail:
Preisspiegel der Zuchtviehauktion vom 21.01.2026
| Angebot | Verkauft | Spanne Euro | ∅ Euro | |
| DEUTSCHE HOLSTEINS | ||||
| Bullen | 10 | 10 | 2.300 - 4.150 | 2.955 |
| Färsen | 91 | 91 | 1.200 - 3.400 | 2.486 |
| Kühe | 3 | 3 | 2.400 - 2.650 | 2.500 |
| FLECKVIEH | ||||
| Färsen | 5 | 5 | 2.200 - 2.500 | 2.320 |
| Kühe | 1 | 1 | 2.400 | 2.400 |

Kat.-Nr. 11: Teuerster Bulle der Januar Auktion 2026 wurde ein Mo Red PP-Sohn von der CPR Holstein KG in Rhenegge

Kat.-Nr. 68: Eine junge und kapitale Migel-Tochter aus der Zuchtstätte Jörg Vogel, Neuhof, wurde für 3.400 Euro in den Vogelsberg verkauft

Kat.-Nr. 11: Teuerster Bulle der Januar Auktion 2026 wurde ein Mo Red PP-Sohn von der CPR Holstein KG in Rhenegge

Kat.-Nr. 68: Eine junge und kapitale Migel-Tochter aus der Zuchtstätte Jörg Vogel, Neuhof, wurde für 3.400 Euro in den Vogelsberg verkauft





