
Qnetics Fleischrindertag - Schaubericht
Den Auftakt in Ring 1 mit den intensiven und mittelintensiven Rassen machten die drei sehr gut besetzten Klassen der Limousin-Jungrinder. Hier gab es an der Nachzucht vom Betrieb Steve Nessel aus Ringleben kein Vorbeikommen – er stellte in allen 3 Klassen jeweils das 1a-Tier. Mit sehr guter Fleischleistung und korrekten Fundamenten konnten die beiden Tintin- sowie eine Laslo-Tochter den tschechischen Richter Vladimir Chytka beeindrucken. Beim Finale am Samstag vormittag wurde dann die Laslo-Tochter Leika zum Siegerrind der Rasse Limousin gekürt.
Die Klasse der Pinzgauer-Jungrinder war mit fünf Tieren ebenfalls stark besetzt. Hier konnte Heidi III, die älteste Teilnehmerin der Klasse, gezogen von Marcus Mihm, das Rennen für sich entscheiden und den Klassensieg mit in den heimischen Stall nehmen.
Darauf folgte schon das nächste Highlight – ebenfalls drei stark besetzte Klassen mit Rindern der Rasse Fleckvieh-Simmental. Hier hätte niemand gern mit dem Preisrichter tauschen wollen, denn die Tiere waren hinsichtlich ihrer Entwicklung sehr homogen. Einen heißbegehrten 1a-Platz, der den Einzug ins Finale bedeutete, sicherten sich die Sixtus-Tochter Kenzie von Janik Theiß, die Dago-Tochter Ibiza von André Schneider sowie die Major-Tochter Ella von Manuel Preiß. Alle drei Vertreterinnen überzeugten mit viel Kapazität und korrektem Exterieur. Die 1a- sowie 1b-platzierten Tiere traten dann am Samstag noch einmal im Finale gegeneinander an, am Schluß konnte sie Kenzie von Janik Theiß Siegerrind bei der Rasse Fleckvieh nennen.
Nach dem Richten der Jungrinder betraten die gestandenen Ladys den Ring. Den Anfang machten die Kühe mit Kalb der Rasse Limousin. Hier konnte sich die Ideal-Tochter Elke von Stefan Kohlmann mit ihrem noch jungen Kuhkalb gegen ihre beiden Konkurrentinnen durchsetzen.
Imposant war ebenfalls die Klasse der Fleckvieh-Simmental-Kühe mit Kalb. Hier fiel die Entscheidung umso schwerer, letztendlich überzeugte die Dragoun-Tochter Dana von Andreas Grob mit ihrem bestens entwickelten Kuhkalb bei Fuß den Preisrichter.
Bei den Herren der Schöpfung machte die Klasse der Limousin-Jungbullen den Anfang. Hier siegte der überragend bemuskelte und mit guter Beckenbreite ausgestattete Vestige, ein Gemeinschaftsbulle der ZG Nessel & Kohlmann. Bei den Altbullen machte der sehr schicke, mit viel Kapazität und gleichzeitig guten Fundamenten ausgestattete Uranium das Rennen, er befindet sich im Besitz von Steve Nessel.
Beeindruckend war der Einzug der Fleckvieh-Simmental Altbullen. Fünf Schwergewichte stellten sich der Siegerauswahl, letztendlich entschied sich Vladimir Chytka für den dunkel gescheckten und mit viel Harmonie und Bemuskelung ausgestatteten First-Sohn Flummi von André Schneider.
Den Abschluss des Ringes bildeten drei bildschöne Angusbullen. Hier konnte der älteste Teilnehmer, Oregano – im Besitz von Hubert Hirschle - den Preisrichter mit viel Präsenz, enormer Länge in der Mittelhand und ausgeprägter Körpertiefe überzeugen.
Im Ring 2 der extensiven Rassen hatte Walter Reulecke ebenfalls keine leichten Aufgaben zu bewältigen. Los ging es gleich mit drei sehr stark besetzten Klassen der Galloway-Jungrinder. In der ersten Klasse konnte Yenni, ein imposantes und korrektes Jungrind von Norbert Noll, den Klassensieg mit in den heimischen Stall nehmen. Desweiteren punktete Cappuccino, ein Rind von Bernd Schlichterle, mit viel Länge und Korrektheit. Die dritte Siegerin im Bunde war die noch junge Frances der Kraft und Bock GbR. Hier lobte der Richter ihre Harmonie und die sehr gute Entwicklung. Zum Siegerrind wurde in einem spannenden Finale das Rind Yenni erklärt, an ihr gab es an diesem Tag kein Vorbeikommen.
Die Klasse der fünf Highland-Jungrinder war ein rein thüringisches Heimspiel. Hier siegte die mit viel Schick und Körpertiefe ausgestattete Lady Ruadh von Falk Pommer.
Den Abschluss der Jungrinder bildete eine kleine Gruppe der Rasse Rotes Höhenvieh. Der Klassensieg ging hier an die mit viel Rassetyp ausgestattete Beatrix von Bernd Hübner.
Den Klassensieg bei den Highland Kühen mit Kalb machten wiederum die Thüringer Züchter unter sich aus. Aufgrund ihres Alters waren diese vier Kühe sehr gut miteinander vergleichbar, eine stach allerdings von Anfang an hervor und siegte am Schluss in dieser Klasse – Franca mit ihrem Bullenkalb bei Fuß, im Besitz von Falk Pommer.
Bei den Kühen mit Kalb der Rasse Galloway mussten aufgrund des unterschiedlichen Alters der Kühe zwei Klassen gebildet werden. Hier ging zum einen der 1a-Preis an die schicke Werona der ZG Sölzer und Schmidt und zum anderen an die typ- und exterieurstarke Mandolina von Bernd Schlichterle, welche dann auch am folgenden Tag im Finale zur Siegerkuh gekürt wurde.
Auch bei den Kühen der Rasse Rotes Höhenvieh kam erfreulicherweise eine Richtgruppe zustande. Die dunkelrote Heni, die jüngste in der Klasse, hatte hier die Nase vorn und bescherte ihrem Züchter Bernd Hübner den Klassensieg.
Den Reigen der Bullen bei den extensiven Rassen eröffneten die Galloway-Bullen. Leider fielen hier einige Tiere aus, so dass sich am Schluss drei schwarze Herren den kritischen Augen des Preisrichters stellten. Der Klassensieg ging dann an den mit sehr viel Länge und Tiefe ausgestatteten Brahms der ZG Kraft + Bock GbR & Günther GbR.
Bei der kleinen Gruppe der Highland Jungbullen konnte der dunfarbene Phoenix von Falk Pommer durch seine altersgerechte Entwicklung überzeugen.
Den Abschluss des extensiven Richtringes bildeten drei Altbullen der Rasse Rotes Höhenvieh. Den Klassensieg konnte das jüngste Tier im Ring – Ismael im Besitz von Frank Gehlert - aufgrund seiner Korrektheit mit in den heimischen Stall nehmen.
Am Samstag Mittag war es dann soweit – der absolute Höhepunkt der Schau, die Wahl zum Qnetics Champion und zur Qnetics Queen stand bevor. Hier traten jeweils die besten Altbullen und die besten Kühe gegeneinander an. Ein absolut imposantes Bild bot sich hier den Zuschauern.
Nach langen Beratungen der beiden Zuchtrichter standen dann die beiden Gewinner des Tages fest:
Qnetics Queen 2026 wurde die Highland-Kuh Franca mit ihrem bestens entwickelten Bullenkalb bei Fuß - im Besitz und vorgeführt von Familie Pommer aus Scheibe Alsbach
Qnetics Champion 2026 wurde der Limousin-Bulle Uranium der Zuchtgemeinschaft Steve Nessel und Stefan Kohlmann
Wir gratulieren den Siegern herzlich und bedanken uns bei allen Beschickern für das Gelingen der Schau.





