09.02.2026

Sensationeller Verlauf beim Fleischrindertag – DIE AUKTION

Zweifellos waren die Erwartungen der Fleischrinderzüchter beim Auftrieb in Alsfeld angesichts der aktuellen Marktlage gut. Doch kaum jemand hatte mit einer derart phänomenalen Auktion gerechnet.

TAG 1
Fleckvieh-Simmental: Starker Auftakt
Den Auktionsstart machte die Rasse Fleckvieh-Simmental. Der Spitzenbulle Mythos P von Michael Jakob, Ober-Erlenbach, wechselte in eine Herde ins Lahntal. Nachdem der Reservesieger der Mausolf GbR, Witzenhausen, für einen sehr guten Preis nach Westdeutschland versteigert wurde, folgte mit dem Sixtus-Sohn Syrax von Janik Theis, Rauschenberg, der Spitzenpreis dieser Rasse: 10.500 €. Ein Züchter aus Nordhessen investierte diese Summe in den vielversprechenden Zukunftsbullen. Bei flottem Marktverlauf wurde die gesamte Kollektion zu einem Durchschnittspreis von 6.436 € zugeschlagen.

Charolais: Gleichmäßige Preise auf hohem Niveau
In vergleichbarer Form verlief der Charolais-Markt. Nachdem der Siegerbulle von Jens Ochs zunächst in Oberhessen verblieb, erzielten Michael und Jannik Döhne für ihren reinerbig hornlosen Tom-Sohn Topas den Spitzenpreis von 10.600 €, geboten von einer Zuchtgemeinschaft aus Ostwestfalen. Sebastian Bruehl, Laisa, folgte mit 7.000 € für seinen sehr gut gezogenen Talisman-Sohn, der in einen Zuchtbetrieb nach Nordhessen wechselte. Die Gesamtkollektion wurde zu gleichmäßigen Preisen mit einem Mittelwert von 5.950 € verkauft.

TAG 2
Angus: Rekordpreis nach spannendem Bieterduell
Die größte Gruppe stellte die Rasse Angus. An der Spitze stand der Kodiac-Sohn Klondike von der Bischoff PTR, Neukirchen – ein Bulle, der in allen Bereichen höchste Maßstäbe setzte. Erst nach einem langen Bieterduell wechselte er für den neuen Rekordpreis von 15.200 € in den Besitz einer Züchtergruppe aus Osthessen. Ebenfalls stark gefragt war der Askov-Sohn Anton von Artur Ruppel, der mit besten Körergebnissen ausgestattet nach Osteuropa ging. Der topschicke Duke-Sohn Dylan von Ulrich Heinz, Wehrda, fand eine neue Heimat in Bayern. Bei konstant starkem Auktionsverlauf lag der Durchschnittspreis bei 6.738 €, zudem wechselten mehrere Bullen ins Ausland.

Limousin: Hornlose Spitzenbullen stark gefragt
Den Abschluss bildete die Limousin-Kollektion. Der Spitzenbulle Renz P, ein Rhin-Sohn aus einer Spitzenkuh von Stefan Kohlmann, Buchenau, ging an einen aufstrebenden Betrieb im Maintal. Noch gefragter war der reinerbig hornlose Jerome-Sohn Johnny aus demselben Betrieb. Mit enormer Bemuskelung ausgestattet, wurde er für 12.700 € nach Westdeutschland verladen. Weitere Toppreise erzielten Hakim-Söhne von Stefan Kohlmann sowie ein Titan-Sohn von Hans Hildenbrand, Steinau. Auch die übrigen Bullen waren sehr gefragt, sodass die gesamte Gruppe zu einem Durchschnittspreis von 7.017 € zugeschlagen wurde – inklusive Verkäufen ins Ausland.

Weibliche Elite: Hohe Nachfrage und starke Preise
Auch die vorgestellte weibliche Topgenetik-Gruppe stieß auf rege Nachfrage. Angeführt wurde sie von der Aubrac-Kuh Granada P von Florian Viering, Landau, die mit dem Rekordpreis von 9.500 € verkauft wurde. Große Konkurrenz herrschte um die Ernan-Tochter Duchess von Lutz Grein, Holzburg, die für 8.500 € nach Nordhessen ging. Das Speckle-Park-Rind Yoko von der Habermehl GbR, Allmenrod, fand für 6.000 € einen neuen Besitzer in Norddeutschland. Auch diese sehr guten Rinder wurden bei zügigem Marktverlauf zu besten Preisen vollständig verkauft.

Fazit: Beste Preise für jahrelange Zuchtarbeit
Damit wurde das sehr gute Angebot aller Rassen zu hervorragenden Preisen zugeschlagen. Die Verkäufer wurden für die Ergebnisse ihrer jahrelangen Zuchtarbeit in eindrucksvoller Weise belohnt.

Hier finden Sie den Link zur Bildergalerie

Außerdem den Preisspiegel der Verkaufskollektionen des 30. und 31. Januar

(Fotos: Heinrich Schulte)
 

Sixtus-Sohn Syrax von Janik Theis, Rauschenberg, erzielte mit 10.500 € den Spitzenpreis bei Fleckvieh-Simmental.

Bei Charolais glänzte Topas - der Tom-Sohn aus dem Stall von Michael Döhne, Wolfhagen, verlies mit einem Zuschlagspreis von 10.600 € den Ring.

Der Topseller des Tages war der Angusbulle Klondike, der 15.200 € in die Kasse der Bischoff PTR spült.

Ein Unikat: Für den einzigen Blonde d'Aquitaine-Bullen Voltron aus der bekannten Zuchtstätte Kömpel, Großenlüder, fiel bei 6.500 € der Hammer.

Roland Klüber erlöste bei der Rasse Hereford 5.500 € für den Tibor-Sohn Tai.

Der reinerbig hornlose Jerome-Sohn Johnny aus dem Stall Kohlmann, Eiterfeld, überzeugte mit super Bemuskelung und setzte mit 12.700 € die Bestmarke bei Limousin.

Den Bestpreis von 9.500 € im Segment der weiblichen Top-Genetik erzielte Florian Viering für die Aubrac-Kuh Granada mit Bullenkalb bei Fuß.

Sixtus-Sohn Syrax von Janik Theis, Rauschenberg, erzielte mit 10.500 € den Spitzenpreis bei Fleckvieh-Simmental.

Bei Charolais glänzte Topas - der Tom-Sohn aus dem Stall von Michael Döhne, Wolfhagen, verlies mit einem Zuschlagspreis von 10.600 € den Ring.

Der Topseller des Tages war der Angusbulle Klondike, der 15.200 € in die Kasse der Bischoff PTR spült.

Ein Unikat: Für den einzigen Blonde d'Aquitaine-Bullen Voltron aus der bekannten Zuchtstätte Kömpel, Großenlüder, fiel bei 6.500 € der Hammer.

Roland Klüber erlöste bei der Rasse Hereford 5.500 € für den Tibor-Sohn Tai.

Der reinerbig hornlose Jerome-Sohn Johnny aus dem Stall Kohlmann, Eiterfeld, überzeugte mit super Bemuskelung und setzte mit 12.700 € die Bestmarke bei Limousin.

Den Bestpreis von 9.500 € im Segment der weiblichen Top-Genetik erzielte Florian Viering für die Aubrac-Kuh Granada mit Bullenkalb bei Fuß.

Info

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