
Sensationeller Verlauf beim Fleischrindertag – DIE AUKTION
Zweifellos waren die Erwartungen der Fleischrinderzüchter beim Auftrieb in Alsfeld angesichts der aktuellen Marktlage gut. Doch kaum jemand hatte mit einer derart phänomenalen Auktion gerechnet.
TAG 1
Fleckvieh-Simmental: Starker Auftakt
Den Auktionsstart machte die Rasse Fleckvieh-Simmental. Der Spitzenbulle Mythos P von Michael Jakob, Ober-Erlenbach, wechselte in eine Herde ins Lahntal. Nachdem der Reservesieger der Mausolf GbR, Witzenhausen, für einen sehr guten Preis nach Westdeutschland versteigert wurde, folgte mit dem Sixtus-Sohn Syrax von Janik Theis, Rauschenberg, der Spitzenpreis dieser Rasse: 10.500 €. Ein Züchter aus Nordhessen investierte diese Summe in den vielversprechenden Zukunftsbullen. Bei flottem Marktverlauf wurde die gesamte Kollektion zu einem Durchschnittspreis von 6.436 € zugeschlagen.
Charolais: Gleichmäßige Preise auf hohem Niveau
In vergleichbarer Form verlief der Charolais-Markt. Nachdem der Siegerbulle von Jens Ochs zunächst in Oberhessen verblieb, erzielten Michael und Jannik Döhne für ihren reinerbig hornlosen Tom-Sohn Topas den Spitzenpreis von 10.600 €, geboten von einer Zuchtgemeinschaft aus Ostwestfalen. Sebastian Bruehl, Laisa, folgte mit 7.000 € für seinen sehr gut gezogenen Talisman-Sohn, der in einen Zuchtbetrieb nach Nordhessen wechselte. Die Gesamtkollektion wurde zu gleichmäßigen Preisen mit einem Mittelwert von 5.950 € verkauft.
TAG 2
Angus: Rekordpreis nach spannendem Bieterduell
Die größte Gruppe stellte die Rasse Angus. An der Spitze stand der Kodiac-Sohn Klondike von der Bischoff PTR, Neukirchen – ein Bulle, der in allen Bereichen höchste Maßstäbe setzte. Erst nach einem langen Bieterduell wechselte er für den neuen Rekordpreis von 15.200 € in den Besitz einer Züchtergruppe aus Osthessen. Ebenfalls stark gefragt war der Askov-Sohn Anton von Artur Ruppel, der mit besten Körergebnissen ausgestattet nach Osteuropa ging. Der topschicke Duke-Sohn Dylan von Ulrich Heinz, Wehrda, fand eine neue Heimat in Bayern. Bei konstant starkem Auktionsverlauf lag der Durchschnittspreis bei 6.738 €, zudem wechselten mehrere Bullen ins Ausland.
Limousin: Hornlose Spitzenbullen stark gefragt
Den Abschluss bildete die Limousin-Kollektion. Der Spitzenbulle Renz P, ein Rhin-Sohn aus einer Spitzenkuh von Stefan Kohlmann, Buchenau, ging an einen aufstrebenden Betrieb im Maintal. Noch gefragter war der reinerbig hornlose Jerome-Sohn Johnny aus demselben Betrieb. Mit enormer Bemuskelung ausgestattet, wurde er für 12.700 € nach Westdeutschland verladen. Weitere Toppreise erzielten Hakim-Söhne von Stefan Kohlmann sowie ein Titan-Sohn von Hans Hildenbrand, Steinau. Auch die übrigen Bullen waren sehr gefragt, sodass die gesamte Gruppe zu einem Durchschnittspreis von 7.017 € zugeschlagen wurde – inklusive Verkäufen ins Ausland.
Weibliche Elite: Hohe Nachfrage und starke Preise
Auch die vorgestellte weibliche Topgenetik-Gruppe stieß auf rege Nachfrage. Angeführt wurde sie von der Aubrac-Kuh Granada P von Florian Viering, Landau, die mit dem Rekordpreis von 9.500 € verkauft wurde. Große Konkurrenz herrschte um die Ernan-Tochter Duchess von Lutz Grein, Holzburg, die für 8.500 € nach Nordhessen ging. Das Speckle-Park-Rind Yoko von der Habermehl GbR, Allmenrod, fand für 6.000 € einen neuen Besitzer in Norddeutschland. Auch diese sehr guten Rinder wurden bei zügigem Marktverlauf zu besten Preisen vollständig verkauft.
Fazit: Beste Preise für jahrelange Zuchtarbeit
Damit wurde das sehr gute Angebot aller Rassen zu hervorragenden Preisen zugeschlagen. Die Verkäufer wurden für die Ergebnisse ihrer jahrelangen Zuchtarbeit in eindrucksvoller Weise belohnt.
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Außerdem den Preisspiegel der Verkaufskollektionen des 30. und 31. Januar
(Fotos: Heinrich Schulte)

Sixtus-Sohn Syrax von Janik Theis, Rauschenberg, erzielte mit 10.500 € den Spitzenpreis bei Fleckvieh-Simmental.

Bei Charolais glänzte Topas - der Tom-Sohn aus dem Stall von Michael Döhne, Wolfhagen, verlies mit einem Zuschlagspreis von 10.600 € den Ring.

Der Topseller des Tages war der Angusbulle Klondike, der 15.200 € in die Kasse der Bischoff PTR spült.

Ein Unikat: Für den einzigen Blonde d'Aquitaine-Bullen Voltron aus der bekannten Zuchtstätte Kömpel, Großenlüder, fiel bei 6.500 € der Hammer.

Sixtus-Sohn Syrax von Janik Theis, Rauschenberg, erzielte mit 10.500 € den Spitzenpreis bei Fleckvieh-Simmental.

Bei Charolais glänzte Topas - der Tom-Sohn aus dem Stall von Michael Döhne, Wolfhagen, verlies mit einem Zuschlagspreis von 10.600 € den Ring.

Der Topseller des Tages war der Angusbulle Klondike, der 15.200 € in die Kasse der Bischoff PTR spült.

Ein Unikat: Für den einzigen Blonde d'Aquitaine-Bullen Voltron aus der bekannten Zuchtstätte Kömpel, Großenlüder, fiel bei 6.500 € der Hammer.






