10.08.2018, Autor: Bernd Koch

August-ZWS bei Holsteins - wir bleiben am Ball

Das Wetter können Sie nicht ändern, aber den genetischen Fortschritt haben Sie gemeinsam mit uns im Griff. Mit dem Einsatz von guter Genetik können Sie einen entscheidenden Grundstein für den langfristigen Erfolg Ihres Betriebes legen.

Die stetige Entwicklung zeigt sich auch bei diesem Schätztermin. So gibt es jetzt den weltweit ersten sicheren Zuchtwert gegen Mortellaro – DD control! Der Dermatitis Digitalis-Wert verbessert die Resistenz Ihrer Herde und senkt damit nachhaltig die Kosten rund um Behandlung, Arbeitsaufwand und Co. Die besten Bullen werden im neuen Bullenkatalog gekennzeichnet.

Die neue Zuchtwertschätzung vom August 2018 bestätigt die Top-Vererber von Qnetics und bringt ebenso interessante Newcomer hervor.

In Kürze:

Big Point hat jetzt 8885 Töchter und kann sich um auf RZG 142 steigern

Marigo startet mit RZG 135 bei den TopQClassic+-Vererbern

Benjamin bleibt mit RZG der Nr. 1 Beacon-Sohn

Mercury bekommt 800 neue Töchter hinzu und behauptet sich mit RZG 134 eindrucksvoll in der Spitze.

Scipio ist mit RZG 132 sehr stabil und empfiehlt sich als guter Befruchter

Babylon kann in der Leistung deutlich zulegen und untermauert seine Allround-Qualitäten

Hotspot P ist der überragende neue Hornlosvererber und Bullenvater

My Dream P RDC ist der Top-Mission P-Sohn und wird international als Bullenvater eingesetzt

Macron hat ein Outcross-Pedigree und ist mit RZE 143 die Nr. 3 für Exterieur

Advokat PP, My Time PP, Moncur PP RDC und Hockey PP sind neue reinerbig Hornlose

Bei Rotbunt:

Apoll P erobert auf Anhieb die Spitzenposition der rotbunten Topliste

Red Power steigt auf Platz 2 ein

Payball punktet mit RZE 128 als neuer Exterieurvererber

Laptop PP hat jetzt über 3254 Töchter und bleibt der führende Hornlosvererber mit unveränderten Zuchtwerten

Marsden P ist der neue Topvererber bei den genomischen Rotbunten

DAS KOMPLETTE BULLENANGEBOT FINDEN SIE HIER.

Hier der vollständige Artikel als PDF

Pen-England Tarmac, etwas Besonderes ...

Bullenkarte mit Preisen gültig ab 1. September 2018

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09.08.2018, Autor: Heiko Grob

ZWS-Fleckvieh birgt nur wenig Überraschungen

Die August-Zuchtwertschätzung Fleckvieh verlief für Qnetics eher ruhig.

Aber das ist die Ruhe vor dem Sturm, in den nächsten Wochen und Monaten werden spektakuläre Jungvererber das Geschehen bestimmen!

In der Topliste der Nachkommen-geprüften Bullen bleibt Waban die Nummer 1, mit Villeroy auf Rang 3 und Hurly auf 4 bestimmen sichere Vererber der Eurogenetik die Spitze. Mahango P (Mungo p x Round Up) hat sich auf den zweiten Platz geschoben, damit hat erstmals ein genetisch hornloser Stier höchstes Zuchtwertniveau erreicht. Über seine zahlreichen Söhne wird diese Genetik breit auf die Fleckviehzucht Einfluss nehmen. Seine großen und schweren Töchter streuen allerdings in der Eutervererbung.

Das Duo Mogul und Royal brilliert mit extrem konstanten hohen Zuchtwerten, beide Vererber sind sehr komplett und werden für die neue Saison besonders empfohlen. Einen Sprung nach vorn hat Evergreen geschafft. Er ist der Leistungsbulle der Fleckviehszene und hat schon viele Nachkommen in Hessen, diese brillieren bei mittlerem Rahmen durch viel Rumpf und Rippe, die funktionellen Euter und die leichten Geburten fördern seine Beliebtheit.

Der erwartete Ansturm der Hutera-Söhne verläuft noch zögerlich. Mit Hutubi, Hutzucker, Hubert und Hubertus sind die ersten am Start, doch noch keiner kann die Verbindung von Rahmen, Leistung und Euter so gut abbilden wie der Altmeister selbst.

Die Qnetics-Bullen Maxx und Watnion haben ihre Werte gehalten bzw. leicht verbessert, beide stehen für rahmige, schwere Kühe im modernen Fleckviehtyp. Für Rinderbesamungen sind sie nicht geeignet, dafür repräsentieren sie ein allerbestes Preis-Leistungsverhältnis!

Sehr erfreulich gestaltet sich die Entwicklung unserer Jungvererber. Neuer Spitzenbulle mit GZW 138 und MW 133 ist hier Impossum (Imperativ x Polaroid), ein Allrounder auf höchsten Niveau. Sperma wird ab Mitte September verfügbar sein. Auch wenn sein Onkel Possmann leicht verloren hat: 2.000 Kälber sind bereits von ihm geboren und empfehlen ihn nun sicher als Bullen für Rinderbesamungen. Volkert, Houston, Eventim und Maienstein Pp haben teils deutlich dazu gewonnen und sollten weiterhin stark eingesetzt werden.

Mit Watango PS (Wattking x Mungo) können wir nun einen international stark nachgefragten Hornlos-Bullen anbieten. Er steht für viel Milch bei gutem Rahmen, allerbesten Füßen und Eutern und sehr guter Fitness! Die Geburten können allerdings schwerer ausfallen, kein Rinderbulle! Im Bereich der reinerbig hornlosen Bullen bieten wir mit Vollgut PP (Vollgas PS x Zwingler) und ab Herbst auch mit Vollkommen PP (Versace PP x Hutera) zwei neue Topvererber. Vollgut PP steht für eher mittelrahmige Nachkommen mit besten Eutern und Fundamenten sowie guten Inhaltstoffen, während der vermutlich knapp verfügbare Vollkommen PP mehr Kaliber und Milchmenge erwarten lässt.

Unser komplettes Angebot finden Sie unter Bullen/Fleckvieh

Der Leistungsbulle Evergreen hat schon viele Nachkommen im Qnetics-Gebiet.

Die Bullenkarte mit Preisen für Fleckvieh, gültig ab 1.09.2018

Der Leistungsbulle Evergreen hat schon viele Nachkommen im Qnetics-Gebiet.

Die Bullenkarte mit Preisen für Fleckvieh, gültig ab 1.09.2018

09.08.2018, Autor: Rudi Paul

Ergebnisse der Zuchtviehauktion vom 8. August 2018

Qualität gut, Bedarf nicht gedeckt

Natürlich war die Trockenheit und Futterknappheit in aller Munde, dennoch waren zahlreiche Stammkunden zur Auktion erschienen und hatten vor allem ihr Auge auf die Qualität gerichtet. In Verbindung mit den vorhandenen Kaufaufträgen, auch für den Export, waren die aufgetriebenen Färsen relativ zügig zu verkaufen, bis auf zwei Färsen, die von den Besitzern nicht zugeschlagen wurden. Das durchschnittliche Preisniveau bei den Holsteinfärsen reduzierte sich um 155,- € gegenüber der letzten Auktion auf 1.388,- €. Eine Entwicklung, die den eingangs geschilderten Fakten geschuldet ist. 38 % der Verkaufsfärsen erzielten einen Steigpreis von 1.500,- € und mehr. Den Spitzenpreis bei den Holsteinfärsen erzielte eine in allen Belangen überzeugende Apoll P-Tochter aus einer 86 Punkte Goldday-Mutter von H. Ritter, Schöneberg. Langlebigkeit in Verbindung mit Leistungsbereitschaft und sehr gutem Exterieur, auch bei Mutter und Großmutter, waren einem Zuchtbetrieb aus dem Vogelsbergkreis den Einsatz wert. Aus Käufersicht folgten in der Reihenfolge zwei ebenfalls exterieur- und leistungsstarke Mercury- bzw. Score-Töchter des Zuchtbetriebs M. Knaust, Gudensberg, die Stammkunden aus dem Raum Fulda und Alsfeld ersteigerten. Solide Produktionsfärsen wurden größtenteils für den Export nach Italien angekauft, wobei Milchpreis, Futterversorgung, Trockenheit und Hitze auch dort wichtige Themen sind. Der Transport in den deutlich kühleren Nachtstunden, beginnend mit der Verladung in den Abendstunden, gewährleistet, dass die Färsen ihre Käufer gesund und wohlbehalten in den frühen Morgenstunden erreichen.

Bei den Fleckviehfärsen erzielte den Spitzenpreis eine ansprechende, im modernen Zweinutzungstyp stehende Pandora-Tochter mit sehr gutem Euter und entsprechender Leistungsbereitschaft aus dem Zuchtbetrieb A. Mötzung, Obernüst.

Die Qualität der Holsteinbullen war in Summe sehr gut mit einem Anteil von zwei Drittel in Prämienklasse I und II+ gekörter Bullen. Maßgeblich Einfluss auf diese Qualität hatte die Kollektion von zehn Bullen aus dem Zuchtbetrieb R. Hellmuth, Haina. Der Betrieb Hellmuth stellte mit einem Cook-Sohn aus einer 88 Punkte Goldday-Mutter und einem Kerrigan-Sohn aus Missouri-Mutter den Ia- und Ib-Preisträger der Körung. Beide Bullen erzielten auch die Höchstpreise bei der Versteigerung.

Die nächste Zuchtviehauktion findet am 05.09.2018 statt. Anmeldungen bis zum 20.08.2018, 10.00 Uhr, an die Qnetics GmbH, Alsfeld, Tel. 0 66 31 / 7 84 15, Fax -48, Email: k.lang@qnetics.de

Preisspiegel der Zuchtviehauktion vom 08.08.2018

 AngebotVerkauftSpanne EuroØ Euro
DEUTSCHE HOLSTEINS
Bullen19161.000 - 2.3001.638
Färsen27251.050 - 2.0001.388
FLECKVIEH
Färsen441.200 - 1.5001.288

 

 

Kat.-Nr. 31, Pandora x Watmal

Züchter: A. Mötzung, Obernüst

 

Kat.-Nr. 42, Cyrus P x Goldboy

Züchter: M. Hess, Lettgenbrunn

 

Kat.-Nr. 53, Mercury x Elton

Züchter: M. Knaust, Gudensberg

 

Kat.-Nr. 60, Apoll P x Goldday

Züchter: H. Ritter, Schöneberg

 

Kat.-Nr. 73, Score x Short Cut

Züchter: M. Knaust, Gudensberg

 

Kat.-Nr. 31, Pandora x Watmal

Züchter: A. Mötzung, Obernüst

 

Kat.-Nr. 42, Cyrus P x Goldboy

Züchter: M. Hess, Lettgenbrunn

 

Kat.-Nr. 53, Mercury x Elton

Züchter: M. Knaust, Gudensberg

 

Kat.-Nr. 60, Apoll P x Goldday

Züchter: H. Ritter, Schöneberg

 

Kat.-Nr. 73, Score x Short Cut

Züchter: M. Knaust, Gudensberg

 

03.08.2018, Autor: Jeanette Weinbach

Einladung zum Jungzüchter-Workshop in Alsfeld

Du hast Spaß an der Arbeit mit Rindern? 

Dann nutze die Gelegenheit und melde dich zum 2-tägigen Workshop in Alsfeld an, um von Profis alles rund um die Schauvorbereitung zu lernen.

31.08. - 01.09.2018
in Alsfeld

Hier erfährst du, wie du dein Kalb/ Jungrind bestmöglich trainieren und euch beide fit für den Wettbewerb machen kannst. Folgende Bereiche lernst du im Workshop kennen:

• Haltung 
• Pflege
• Fütterung
• Vorführtraining
• Clipping

Ganz egal welche Rasse dir am liebsten ist, melde dich bei Monika Schmutzler 0151 / 23430712 oder Jeanette Weinbach 0151 / 11718613 für zwei Tage voller Spaß und vielen hilfreichen Tricks rund um dein Rind, an. Für dich besteht die Möglichkeit dein eigenes, halftergewohntes Rind mitzubringen, denn der Tag der Züchterjugend 2018 naht. Anmeldeschluss ist der 20.08.2018, Unkostenbeitrag 15,- €.

Das nebenstehende PDF könnt ihr gerne verteilen.

01.08.2018

Weltweite Nr. 1 mit Wurzeln in Hessen

Die Gymnast-Tochter Kaergaarden Gymnast Kathrine von Anton Hammershoj aus Dänemark ist mit 168 RZG das weltweit führende Jungrind.

Ihre Wurzeln sind dabei in einem Qnetics-Betrieb in Hessen zu finden. Über Battlecry, Sargeant, Bookem und Mascol geht Kathrine auf die bekannte Jelykoe EX 90 von Caspar in Heimertshausen zurück. Aus ihr wurden Mascol-Embryonen nach Dänemark verkauft und CAS Mascol Jelli VG 89 geboren.

Kaergaarden Gymnast Kathrine
Kaergaarden Battlecry Karna
Kaergaarden Sargeant Karen VG 89
Kaergaarden Bookem Jodi VG 88, Mutter des Qnetics-Vererbers Bushman
CAS Mascol Jelli VG 89
Jelykoe v. Jocko Besne EX 90
30.07.2018, Autor: Jeanette Weinbach

Zuchtviehauktion der Katalog für August zum Download

Die nächste Zuchtviehauktion findet am Mittwoch, den 8.8. in Alsfeld statt.

Kaufaufträge richten Sie bitte an ihren zuständigen Zuchtinspektor.

30.07.2018, Autor: Jost Grünhaupt

Shottle-Tochter Nikola jetzt EX93

Ein herzlicher Glückwunsch an den Betrieb Trümner zu dieser herausragenden Kuh.

Zweifellos zählt die Shottle-Tochter Nikola von Heinz-Wilhelm Trümner, Schiffelbach, zu den wichtigsten Kühen im Qnetics-Gebiet, denn über ihre Söhne Subito und Mabuse und besonders den aktuellen Vererber Scipio (Enkel von Nikola) hat sie in sehr vielen Herden Nachkommen. Kürzlich wurde Nikola zusammen mit ihrer Tochter Nixe und der Halbschwester Nadja beim Tag der Landwirtschaft in Amöneburg in Bestform präsentiert und wurde im Alter von fast 13 Jahren zur Gesamtsiegerkuh der Schau erklärt! Kurz darauf wurde Nikola zur Einstufung vorgestellt und ist jetzt in der 6. Laktation mit EX93 eingestuft.

Dieses Bild zeigt Nikola in der vierten Laktation.

Dieses Bild zeigt Nikola in der vierten Laktation.

25.07.2018

Einladung zum Fütterungssymposium

In Laasdorf, Vermarktungszentrum, am 17. Oktober 2018, 8.30 Uhr

Die Themen und Referenten finden Sie in der beigefügten Einladung- rechts.

20.07.2018

Rinderhalter gesucht: Zur Erhebung von Tierschutzindikatoren

Insgesamt 40 interessierte Rinderhalter sucht das Thünen-Institut (TI) für Ökologischen Landbau.

(AgE / BRS): Das Projekt nennt sich „Praxistauglichkeit von Tierschutzindikatoren bei der betrieblichen Eigenkontrolle, Erarbeitung eines Bewertungsrahmens sowie technische Umsetzung in digitalen Anwendungen“ (EiKoTi-Ger). Die Betriebe sollen die Tierschutzindikatoren aus dem „Leitfaden für die Praxis - Rind“ des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) auf ihren Betrieben anwenden. Dazu erhalten sie nach Angaben der Projektbetreiber vorab eine eintägige Direkt- oder Onlineschulung. Anschließend würden sie die Indikatoren auf ihrem Betrieb selbstständig und eigenverantwortlich in einem halbjährlichen Abstand erfassen. Zusätzlich führe auch ein Projektmitarbeiter diese Arbeit durch. Der Vergleich der Datenerfassung von Praktikern und Mitarbeitern solle dabei helfen, die Zuverlässigkeit der Erfassung und deren Praxistauglichkeit einzuschätzen. Gesucht werden den Projektbetreibern zufolge 20 Milchviehbetriebe mit Kälberaufzucht und 20 Rindermastbetriebe. Im Einzelnen gilt den Angaben zufolge für die Milchviehbetriebe, dass sie mindesten 20 Milchkühe der Rasse Deutsche Holstein, Fleckvieh oder Braunvieh im Laufstall halten und an der Milchleistungsprüfung teilnehmen. Die Rindermastbetriebe müssen wenigstens 20 Mastrinder - Milchrassen, Kreuzungen von Milchrassen mit Fleischrassen oder reine Fleischrassen - im Stall halten, und zwar einstreulos oder eingestreut. Nach den Erhebungen erhalten die Betriebsleiter laut TI einen kurzen Bericht, in dem ihre Ergebnisse mit denen der anderen Projektbetriebe anonymisiert verglichen werden. Das könne dazu beitragen, mögliche Optimierungspotentiale zu erkennen und sie gegebenenfalls bei der Weiterentwicklung ihres Managements und betrieblichen Erfolgs zu unterstützen. Für jeden der beiden Betriebsbesuche sei eine symbolische Aufwandsentschädigung von 100 Euro vorgesehen.

https://www.thuenen.de

17.07.2018

Mastkälberauktion vom 16. Juli in Alsfeld

Hier die Ergebnisse in Kürze

Nachfrage gut, Bedarf im Gewichtsbereich von 70 - 90 kg nicht gedeckt. 

Nächste Absetzer & Kälberauktion Alsfeld: 22.08.2018
Anmeldungen bis eine Woche vor der Auktion an Sophia Schneider
Tel. 0 66 31 / 7 84 14 oder 7 84 10, Fax 7 84 48.

11.07.2018

Bei Trockenheit genügend Futterstroh bergen

Das großflächige Ausbleiben der vage in Aussicht gestellten Regenfälle lässt vielerorts die Gelassenheit bezüglich der Grundfuttervorräte innerhalb kurzer Zeit in große Besorgnis umschwenken.

Erinnerungen an 1976 und 2003 werden wach.Viele Betriebe haben in 2017 größere Grassilage-Vorräte aufbauen können. Diese werden jetzt dringend benötigt und dementsprechend schnell schrumpfen.
Der 1. und 2. Aufwuchs 2018 brachte nach den Aussagen einiger Betriebsleiter durchschnittliche Erträge. Der 3. Aufwuchs scheint mehr oder weniger ein Totalausfall zu werden, es werden gehäuft Säuberungsschnitte gemacht, bevor er komplett vertrocknet ist. Man hofft auf Niederschläge, um dann eventuell einen 4. Aufwuchs in ordentlicher Menge und in „Kuh-Qualität“ ernten zu können.

Die Silomais-Bestände durchlaufen nicht oft eine so ungestörte Jugendphase mit dem entsprechenden Entwicklungsvorsprung wie in 2018. Durch den Wassermangel ist der Vorsprung im wahrsten Sinne des Wortes „in der Sonne zerschmolzen“, die Blühphase steht an, wie die Entwicklung weitergeht entscheidet sich in den nächsten Tagen. Vermutlich ist mit unterdurchschnittlichen Trockenmasse-Erträgen zu rechnen, die Qualitäten wird man später beurteilen können/müssen.

Stand hier und heute werden also Nährstoffe für die Fütterung fehlen. Nährstoffe kann man über Kraftfutter/Einzelkomponenten zukaufen. Viel entscheidender ist, dass „Füllmasse“ für die Fütterung der Tiere fehlen wird, Füllmasse zur Sicherung einer wiederkäuergerechten Schichtung im Pansen und zur Sicherung eines angemessenen Sättigungsgefühls. Der Markt für Komponenten mit „Füllmasse“ und Strukturwirksamkeit ist begrenzt und überschaubar: Biertreber, Pressschnitzel, Luzerneheu sind mehr oder weniger Mosaiksteinchen.

Übrig bleibt Stroh: kurz geschnittenes, sauberes, knochentrockenes Getreidestroh, ohne Pilzsporen, egal von welcher Getreideart. Noch ist die Chance da, sich hier ausreichend zu versorgen, da in den meisten Regionen Hessens aktuell nur die Wintergerste geerntet ist. Aber auch mit den anderen Getreidearten könnte es jetzt sehr schnell gehen. Deshalb schnellstmöglich eine Futter-Vorratsplanung machen und die benötigten Mengen sichern, bevor der Strohhäcksler am Mähdrescher in Aktion tritt. Bei der Planung sollte berücksichtigt werden, dass auch die Stroh-Erträge offenbar nur mäßig ausfallen! Das sich abzeichnende frühe Ernte-Ende auch bei normalerweise späträumenden Früchten (Winterweizen) eröffnet andererseits die ungewöhnliche Option, auch hier über Zwischenfrucht-Anbau zu Futterzwecken nachzudenken. Doch wie sieht es mit Saatgut aus?

Außergewöhnliche Situationen führen zu veränderten Sichtweisen. Die Priorität niedriger Futterkosten weicht hinter die Sicherung der Grundversorgung zurück. Die Ernte von Welschem Weidelgras Ende April/Anfang Mai mit nachfolgendem Silomais-Anbau wird im Mittel der Jahre sicher keinen wesentlich höheren Ertrag an Trockenmasse je Hektar erbringen als ein Silomais ohne Vornutzung. So jedenfalls lauten (durch Wiegungen untermauerte) Aussagen von Betriebsleitern, die dieses Verfahren für ihre Biogas-Anlage praktiziert haben. In normalen Jahren könnte man sich somit diese Arbeit sparen. In speziellen wie diesem allerdings wiegt der Vorteil schwer, zwar auf etwas Trockenmasse-Ertrag bei der Maissilage im Folgeherbst verzichten zu müssen, dafür aber 5 Monate vorher bereits eine „Teil-„Ernte zu haben, um nicht am 10. Juni schon die neue Grassilage des 1. Schnittes anbrechen zu müssen.

Dies sind einige grundsätzliche Gedanken zur Versorgungsseite mit ausreichend Futter mit dem nötigen „Füllcharakter“. Auf der Verbrauchsseite sollte man sich jetzt frühzeitig von Tieren  mit einer mäßigen Futtereffizienz trennen, bevor es alle machen und die Preise weiter purzeln.

09.07.2018

GGI-Spermex mit neuen Gesicht

Wie Sie bereits der Presseinformation vom April 2018 entnehmen konnten, wurde am 17. April 2018 in einer gemeinsamen Gründungsversammlung der einstimmige Beschluss zur Verschmelzung von GGI und SPERMEX durch Neugründung der GGI-SPERMEX GmbH gefasst.

Beide Unternehmen sind bereits seit Jahrzehnten erfolgreich in der internationalen Spermavermarktung tätig. Mit der neugegründeten GGI-SPERMEX GmbH mit Niederlassungen in Cloppenburg und Ottobrunn wird das Angebot an Rinderrassen im Vertrieb erheblich erweitert und das Vermarktungspotenzial im Ausland gestärkt.

Zum 1. Juli 2018 hat nun die neugegründete GGI-SPERMEX GmbH ihr operatives Geschäft aufgenommen und wird die Erfolgsgeschichte ihrer Vorgängerorganisationen mit neuen Gesicht fortschreiben.

Hinter der GGI-SPERMEX GmbH stehen deutschlandweit dreizehn Zucht- und Be-samungsorganisationen, die über die gesamte genetische Vielfalt aller in Deutschland vertretenen Rinderrassen verfügen. Die Gesellschafter der GGI-SPERMEX GmbH führen in ihren Stammgebieten, verteilt über ganz Deutschland, jährlich über 2,7 Mio. Erstbesamungen durch. Mehr als 1.500 Mitarbeiter in den Basisorganisationen sorgen für die effiziente Umsetzung der Zuchtprogramme und den engen Draht zur Zucht! International einzigartig verfügt GGI-SPERMEX über die Kernrassen Holstein, Red Holstein, Fleckvieh und Braunvieh mit eigenen, starken Zuchtprogrammen basierend auf den größten registrierten Populationen weltweit. Darüber hinaus besteht über die Gesellschafter Zugriff auf mehr als 20 weitere Rinderrassen, wie zum Beispiel Angler, Jersey sowie diverse Doppelnutzungs- und Fleischrassen.

Eng verbunden mit der Dachorganisation Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS), ebenfalls Gesellschafter der GGI-SPERMEX GmbH, sowie wichtigen Gremien der Rinderzucht und Forschungseinrichtungen in Deutschland, repräsentiert GGI-SPERMEX die ganze Bandbreite der Rinderzucht „Made in Germany“.

05.07.2018, Autor: Rudi Paul

Ergebnisse der Zuchtviehauktion vom 4. Juli

Alsfeld: Qualität gut, Nachfrage gut

Bei guter bis sehr guter Qualität der aufgetriebenen Färsen und Bullen entwickelte sich ein lebhafter Marktverlauf.

Den Spitzenpreis bei den Holsteinfärsen erzielte eine leistungsstarke, sehr typvolle, genetisch hornlose Olympian-Tochter, vorgestellt von dem Betrieb Garthe und Metz, Ellershausen. Positiv auffallend waren darüber hinaus Big Point- und Apoll P-Töchter aus den Zuchtbetrieben B. Hochgrebe, Haubern, und Meier GbR, Wetterburg. Bei den abgekalbten Fleckviehfärsen wirkte sich positiv der große Auftrieb aus. Die Kollektion gefiel durch leistungsbereite Tiere mit gut bis sehr guter Euterqualität und einem modernen Zweinutzungstyp. Den Spitzenpreis erzielten eine Menthos-Tochter und eine Raffzahn-Tochter der BG Schäfer, Airlenbach.

Qualität und Nachfrage bei den Holsteinbullen waren sehr gut. Den Spitzenpreis erzielte der Ia-Preisträger, ein enorm entwickelter, sehr korrekter und substanzvoller Rad-Sohn aus Benjamin-Mutter von H. Ritter, Schöneberg.

Die nächste Zuchtviehauktion findet am 08.08.2018 statt. Anmeldungen bis zum 20.07.2018, 10.00 Uhr, an die Qnetics GmbH, Alsfeld, Tel. 0 66 31 / 7 84 15, Fax -48, Email: k.lang@qnetics.de

Preisspiegel der Zuchtviehauktion vom 04.07.2018

 AngebotVerkauftSpanne EuroØ Euro
DEUTSCHE HOLSTEINS
Bullen13131.350 - 2.5001.665
Färsen*16151.250 - 1.7501.543
*einschl. Kreuzungen (1 Tier)
FLECKVIEH
Färsen661.300 - 1.7001.525

 

 

Kat-Nr. 52, Apoll P x Arrow

Züchter: Meier GbR, Wetterburg

 

Kat.-Nr. 25, Raffzahn x Malhaxl

Züchter: BG Schäfer, Airlenbach

 

Kat-Nr. 52, Apoll P x Arrow

Züchter: Meier GbR, Wetterburg

 

Kat.-Nr. 25, Raffzahn x Malhaxl

Züchter: BG Schäfer, Airlenbach

 

03.07.2018, Autor: Jeanette Weinbach

Pohlmann ist Ausbildungsbetrieb des Jahres

Auf dem Deutschen Bauerntag in Wiesbaden wurde der Holstein-Zuchtbetrieb Pohlmann aus Diemelsee-Rhenegge in Nordhessen als „Ausbildungsbetrieb des Jahres 2018“ ausgezeichnet.

Christian Pohlmann, Betriebsleiter und Ausbilder, wird stellvertretend für 360 Ausbildungsbetriebe in Hessen und mehr als 10.000 aktiven Ausbildungsbetrieben in der deutschen Landwirtschaft für besondere Verdienste um die landwirtschaftliche Berufsausbildung geehrt.
Seit 1989 vermittelte Christian Pohlmann 35 angehenden Landwirten das Rüstzeug für ihren späteren Beruf. Mit viel Gespür für junge Menschen lernen die Auszubildenden auf dem Milchviehbetrieb nicht nur mit Kühen umzugehen, sondern erhalten auch eine breite Persönlichkeitsbildung. Die Auszubildenden schätzen die gute Qualität der Ausbildung und das familiäre Betriebsklima.
Christian Pohlmann betonte in seinen Dankesworten, dass es wichtig sei, den jungen Menschen Spaß an der Tätigkeit und am Beruf Landwirt/in mitzugeben. (Quelle: bauernverband.de)

Damit ist ein weiterer Qnetics-Betrieb in die Reihe der geehrten Ausbildungsbetriebe aufgenommen. Bereits in 2015 wurde die Milch-Land GmbH Veilsdorf als Ausbildungsbetrieb des Jahres ausgezeichnet. Das bäuerliche Unternehmen wirtschaftet im Landkreis Hildburghausen zwischen Werratal und Thüringer Wald und betreibt im Schwerpunkt Rinder- und Milchproduktion.

Und hier der Link zum Hessenschau-Beitrag

02.07.2018

Internationaler Champion kommt aus dem Qnetics-Gebiet

Am 01. Juli fand in Ettelbruck in Luxemburg der internationale Fleischrinder-Jungzüchter-Wettbewerb statt.

Laura Marie Katzke, Mitglied des Vorstandes des Landjugendverbandes Thüringen e.V., startete in der Klasse der 19 bis 25jährigen Jungzüchter mit einem Limousin-Jungbullen. Sie gewann ihre Klasse souverän und konnte sich im Stechen gegen die internationale Jungzüchterkonkurrenz den begehrten Champion-Titel erlaufen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem hervorragenden Ergebnis.

Laura Katzke, erfolgreich in Ettelbruck

Laura Katzke, erfolgreich in Ettelbruck

27.06.2018

Tausend Betriebe lassen ihre Herden untersuchen

Immer mehr Betriebe sind von dem genomischen Herdenmanagement überzeugt und nehmen am Projekt KuhVision bzw. dem Nachfolgeprojekt „genomische Herdentypisierung“ teil.

Für den Milchviehhalter bietet die Herdentypisierung ökonomische Vorteile. Endlich gehört das „Erraten“ des genomischen Potentials seiner Zuchttiere der Vergangenheit an: Durch das Webportal NETRINDgenom werden teilnehmenden Betrieben die genomischen Zuchtwerte ihrer typisierten Tiere zur Verfügung gestellt. Selektionsentscheidungen zur Senkung der Aufzuchtkosten können von den Landwirten nun sehr früh im Leben des Kalbes anhand sicherer genomischer Zuchtwerte getroffen werden. Vor dem Hintergrund der verschärften Regularien der neuen Düngeverordnung ist die Möglichkeit, solche Entscheidungen anhand sehr verlässlicher Daten früh treffen zu können, ein wichtiger Beweggrund am Projekt teilzunehmen. Außerdem bieten die genomischen Einzelzuchtwerte weitere Vorteile im innerbetrieblichen Management: Es lassen sich Schwachstellen bei den Einzeltieren aufdecken und durch gezielte Anpaarungsentscheidungen züchterisch bearbeiten. Nicht zuletzt kann ein KuhVisions-Betrieb durch seinen höheren Zuchtfortschritt langfristig seinen ökonomischen Erfolg und die Herdengesundheit steigern.

Das vom Bundesverband Rind und Schwein und seinen Mitgliedsorganisationen in Zusammenarbeit mit dem vit und dem IFN Schönow initiierte Projekt KuhVision startete im Juni 2016 mit dem ehrgeizigen Ziel, in der Bundesrepublik eine weibliche Lernstichprobe für die Holsteinzucht zu etablieren. Zwei Jahre später begrüßten die Koordinatoren nun am 25.06.2018 den tausendsten teilnehmenden Betrieb. Der Ansturm ist auch weiterhin ungebrochen: „Jede Woche kommen zwischen fünf und zehn neue Betriebe hinzu.“ so Dr. Dierck Segelke, Verantwortlicher für das Projekt im Rechenzentrum vit in Verden. Dr. Bianca Lind, Geschäftsführerin vom Bundesverband Rind und Schwein, dem Dachverband der deutschen Zuchtorganisationen, ist begeistert von der großen Resonanz des Projektes seitens der Milchviehhalter: „KuhVision ist eine Erfolgsgeschichte und das wohl ehrgeizigste Projekt der deutschen Zuchtorganisationen seit der Einführung der genomischen Zuchtwertschätzung.“ Ein weiteres Projektziel ist die Etablierung von Zuchtwerten für direkte Gesundheitsmerkmale. Hierdurch erhält der Tierhalter wertvolle Werkzeuge, um die Tiergesundheit durch züchterische Maßnahmen zu verbessern.

Die genomische Herdentypisierung steht allen interessierten Milchviehhaltern offen. Haben wir auch Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie Thea Ebinger oder Markus Strelke.

25.06.2018

Mastkälberauktion vom 18. Juni in Alsfeld

Hier die Ergebnisse in Kürze

Nachfrage gut, Bedarf im Gewichtsbereich von 70 - 90 kg nicht gedeckt. 

Nächste Kälberauktion Alsfeld: 16.07.2018
Anmeldungen bis eine Woche vor der Auktion an Sophia Schneider
Tel. 0 66 31 / 7 84 14 oder 7 84 10, Fax 7 84 48.

22.06.2018, Autor: Jeanette Weinbach

Zuchtviehauktion der Katalog für Juli zum Download

Die nächste Zuchtviehauktion findet am Mittwoch, den 4.7. in Alsfeld statt.

Kaufaufträge richten Sie bitte an ihren zuständigen Zuchtinspektor.

13.06.2018

Einladung zum Fitting- und Vorführseminar

In Buttelstedt am 21. Juli 2018, 10.00 Uhr

Alle weiteren Infos findet ihr in der beigefügten Einladung- rechts.

06.06.2018, Autor: Rudi Paul

Ergebnisse der Zuchtviehauktion vom 6. Juni

Alsfeld: Kleine aber feine Kollektion.

Gute bis sehr gute Qualität war bei den angebotenen Holstein- und Fleckviehfärsen aufgetrieben. Bei lebhaftem Bieterverhalten von Anbeginn entwickelte sich ein flotter Auktionsverlauf, zusätzlich unterstützt durch nennenswerte Kaufaufträge aus Niedersachsen und Italien. Zwei Fleckviehfärsen aus dem Bestand der GbR Handke, Leisenwald, überzeugten durch einen modernen Zweinutzungstyp mit korrekten Fundamenten, gut mittlerem Rahmen und entsprechend fest ansitzenden drüsigen Eutern. Mit entsprechend guten Einsatzleistungen ersteigerte ein Odenwälder Betrieb die beiden, einmal direkt von Hutera abstammenden, bzw. mit Hutera als väterlicher Großvater aufgeführten Färsen. Mit hervorragendem Rahmen, einem sehr guten Euter und einer Einsatzleistung von 35,6 kg überzeugte die Spitzenfärse bei den Holsteinrindern, eine von H. Ritter, Schöneberg, gezogene Background-Tochter aus Galaxy-Mutter. Auffallend aus Käufersicht und mit weiteren Spitzengeboten belegt waren eine Xapper-Tochter aus Jedwin-Mutter von K. Müller, Rauschenberg, eine Chevalier-Tochter aus Kanu P von H.-W. Trümner, Schiffelbach, eine Control-Tochter aus Artes von M. Uhrig, Sulzbach, und eine sehr schicke leistungsfähige, mit bestem Euter ausgestattete Apoll P-Tochter aus Lichtblick-Mutter der GbR Volke / Hauck, Wetterburg.

Den Spitzenbullen, ein Rad-Sohn aus Guarini-Mutter stellte H. Ritter, Schöneberg, mit dem jüngsten Bullen des Tages, gefolgt von dem Ib-Preisträger, ein Saloon-Sohn aus Manifold-Mutter von C. Pohlmann, Rhenegge. Insgesamt gefielen insbesondere die jungen Bullen des Tages durch eine sehr gute Entwicklung, nicht nur in der Größe, sondern auch ihre Substanz betreffend. Tagessieger in der Preisbildung war ein Kerrigan-Sohn aus Shotglass-Mutter der GbR Volke / Hauck, Wetterburg.

Die nächste Zuchtviehauktion findet am 04.07.2018 statt. Anmeldungen bis zum 20.06.2018, 10.00 Uhr, an die Qnetics GmbH, Alsfeld, Tel. 0 66 31 / 7 84 15, Fax -48, Email: k.lang@qnetics.de

Rudi Paul

Preisspiegel der Zuchtviehauktion vom 06.06.2018

 

 AngebotVerkauftSpanne EuroØ Euro
DEUTSCHE HOLSTEINS
Bullen651.550 - 2.0001.720
Färsen*17171.150 - 2.5001.612
*einschl. Kreuzungen (1 Tier)
FLECKVIEH
Färsen221.600 - 1.6501.625

 

 

Kat-Nr. 40, Apoll P x Lichtblick

Züchter: Volke / Hauck GbR, Wetterburg

 

Kat.-Nr. 51, Nordkap x Duke

Züchter: M. Knaust, Gudensberg

 

Kat.-Nr. 31, Chevalier x Kanu P

Züchter: H.-W. Trümner, Schiffelbach

 

Kat-Nr. 40, Apoll P x Lichtblick

Züchter: Volke / Hauck GbR, Wetterburg

 

Kat.-Nr. 51, Nordkap x Duke

Züchter: M. Knaust, Gudensberg

 

Kat.-Nr. 31, Chevalier x Kanu P

Züchter: H.-W. Trümner, Schiffelbach

 

25.05.2018, Autor: Jeanette Weinbach

Zuchtviehauktion der Katalog für Juni zum Download

Die nächste Zuchtviehauktion findet am Mittwoch, den 6.6. in Alsfeld statt.

Kaufaufträge richten Sie bitte an ihren zuständigen Zuchtinspektor.

22.05.2018

Jungzüchter-Wettbewerbe bei den Grünen Tagen

Vom 21. bis 23. September 2018 finden in Erfurt die Grünen Tage Thüringen statt.

Wer Lust und Interesse hat sich mit anderen motivierten Jungzüchtern in den Kategorien

• Tierbeurteilung
• Vorführwettbewerb
• Typwettbewerb
• Clippingwettbewerb

zu messen kann sich, ab sofort anmelden. Anmeldeformulare, Startbedingungen und Infos sind erhältlich bei:

Astrid Lange (Landjugend Thüringen) 03 61 26 25 32 41 oder astrid.lange@tbv-erfurt.de
Manuela Muck 0172 3 46 95 89 oder m.muck@qnetics.de
Steffi Hoog 0172 3 46 95 88 oder s.hoog@qnetics.de

Auch die hessischen Jungzüchter sind herzlich eingeladen. Aufgrund der Platzkapazitäten ist das Kontingent allerdings auf 10 Tieren beschränkt.

16.05.2018, Autor: Janine Vogler

Anpaarungs-Empfehlung für Big Point-Töchter

Mit 6.851 Töchtern rangiert Big Point in der April-Zuchtwertschätzung. Damit ist er der Vererber mit der größten Töchterzahl unter den Top Ten.

Der Nr. 1 Bookem-Sohn ist ein Urenkel der legendären Jocko Besne-Tochter Jelykoe EX 90. Eine leistungsstarke Bullenmutter mit dem Ursprung bei der niederländischen Kuh Tidy Brook Elton Steph VG 86, Mutter des Leistungsvererber Addison.

Big Points mittelrahmige Töchter überzeugen in den Betrieben durch ihre enorme Leistungsbereitschaft und Funktionalität. Auch sein Zuchtwert beschreibt dies mit einer überdurchschnittlichen Nutzungsdauer von 126. BIG POINT erweist sich als guter Befruchter und ist zudem auch gesext verfügbar. Seine Kalbeeigenschaften machen Besamungen auf Färsen möglich. Das Exterieur seiner Töchter zeichnet sich durch klare und parallel gestellte Fundamente, mit fest aufgehängten, drüsigen Eutern und optimaler Strichplatzierung aus.

Big Point-Töchter leisten im Mittel ein Minutengemelk von 2,37 Mkg und bedürfen einer positiven Anpaarung der Fettprozente. Eine optimale Anpaarung wird mit den Vererbern Kilian, Kingston und Mineral PP erreicht. Weiter eignen sich auch die Bullen Lestrup, Filou RDC, Chavor, Milster P und Seven Up. Alle benannten Vererber sind vorrätig.

Big Point (Bookem x Man-O-Man)

Big Point (Bookem x Man-O-Man)

16.05.2018, Autor: BRS

Bundeswettbewerb der Fleischrinder-Jungzüchter

Das nächste Bundestreffen lässt nicht mehr allzu lang auf sich warten. Am 15. und 16. September treffen sich die Jungzüchter in Mühlengeez. Im Rahmen der MeLa wird dort der Wettbewerb ausgerichtet.

Neben stehend die Infos des Verbandes Deutscher Fleischrind-Jungzüchter. Interessenten melden sich bitte mit dem dafür vorgesehenen Formblatt bei Anne Menrath a.menrath@rind-schwein.de an.

Anmeldeformular

Ausschreibung

Anmeldeformular

Ausschreibung

15.05.2018, Autor: Jost Grünhaupt

Leistungsstarke Fleischrinderbullen in Alsfeld

Der Auktionstermin für Fleischrinderbullen, der immer Anfang Mai stattfindet, ist vor allem für die Betriebe mit Frühjahrskalbung eine sehr gute Gelegenheit, sich passend zur Decksaison mit einem Nachwuchsbullen eindecken zu können.

Das Leistungsniveau der jungen Vererber bei den Rassen Limousin, Fleckvieh und Charolais war durchweg sehr überzeugend, so dass für alle Interessenten Alternativen angeboten wurden.
An der Spitze der Limousin-Kollektion stand ein von Stefan Kohlmann, Buchenau, gezogener Howlett-Sohn, der nicht nur vom Exterieur herausragende Maßstäbe erfüllte, sondern zudem über seinen Vater komplett neue hornlose Genetik mitbrachte. Zum Tageshöchstpreis der Auktion von 3.500 € wechselte dieses Nachwuchstalent nach Thüringen. Auch die beiden weiteren verkauften Bullen aus den Betrieben Kohlmann und Heiko Recknagel, Spangenberg, überzeugten durch ihre Leistungsfähigkeit, gute Bemuskelung und waren natürlich hornlos, sie wurden von hessischen Produktionsbetrieben erworben. Der Durchschnittspreis von 2.800 € ist ein Beleg für die tadellose Qualität der Gruppe. Den besten Fleckviehbullen präsentierte Friedrich Wilke, Rhenegge, mit dem reinerbig hornlosen Ricco, der auf eine herausragende Kuhfamilie zurückgeht und sein Leistungspotential hervorragend zeigte, er wird im Westerwald zum Einsatz kommen.

Ein starkes Bild gab die Kollektion bei der Rasse Charolais ab, hier stellten Nicole und Denis Eigenbrod, Branders, mit einem Ulf-Sohn den Spitzenbullen des Angebotes. Bestens entwickelt und in allen Merkmalen der Rasse Charolais auf hohem Niveau ausgestattet. Den Höchstpreis der Auktion erzielte Nils Schwantes, Wettenberg, für seinen züchterisch interessanten, leistungssicheren Iman-Sohn, der durch den Bio-Status noch aufgewertet wurde und zum Höchstpreis bei dieser Rasse von 2.800 € in Nordhessen blieb. Ein bekannter Betrieb aus dem Vogelsberg entschied sich für den ebenfalls natürlich hornlosen Bullen aus dem Bio-Betrieb der Familie Gries in Laubach, der über seinen Vater Javelot eine neue Linie mitbrachte. Weitere leistungsstarke Bullen wurden von Lars Duclos, Witzenhausen, und Martin Bierwirth, Ottrau, angeboten, die von hessischen Kunden erworben wurden. Alle Interessenten, die in der nächsten Zeit noch einen Herdenbullen benötigen, sollten sich bei Harald Krausmüller von Qnetics unter T 0 66 31 7 84 11 melden.

Top-Qualität wurde bei der Rasse Limousin in Alsfeld angeboten, vorn der Sieger Hardy Pp, ein Howlett-Sohn von Stefan Kohlmann, Buchenau.

Viel Körper und Entwicklung zeigte die Charolais-Kollektion in Alsfeld mit dem Ulf-Sohn Ulich von Nicole Eigenbrod, Branders, an der Spitze.

Top-Qualität wurde bei der Rasse Limousin in Alsfeld angeboten, vorn der Sieger Hardy Pp, ein Howlett-Sohn von Stefan Kohlmann, Buchenau.

Viel Körper und Entwicklung zeigte die Charolais-Kollektion in Alsfeld mit dem Ulf-Sohn Ulich von Nicole Eigenbrod, Branders, an der Spitze.

15.05.2018, Autor: Rudi Paul

Ergebnisse der Zuchtviehauktion vom 8. Mai mit May Style

Silagewetter beeinflusst Besuch. Auktionsverlauf trotzdem zügig. Der Bedarf an guten Produktionsfärsen wurde nicht gedeckt.

Das Silagewetter beeinflusst den Besuch, der Auktionsverlauf war trotzdem zügig. Spitzenpreise bei den abgekalbten Färsen der Auktion von 2.000 EUR für Jungfärse aus der Kendra-Familie von Manfred Uhrig, Sulzbach, und Aftershock-Tochter aus Juwel-Mutter von Bernd Hochgrebe, Haubern. Weiterhin gefragt waren eine Albano-Tochter aus Acme-Mutter von Manfred Uhrig eine rote Apoll P aus Laron P von Horst Ritter, Schöneberg, und eine Maynight-Tochter aus Sunderland-Mutter von Karsten Müller, Schwabendorf. Die genannten Färsen überzeugten durch einen sehr guten Typ, korrekte Fundamente und leistungsbereite, festsitzende Euter. Der Bedarf an guten Produktionsfärsen wurde nicht gedeckt.

May Style-Kollektion

Die Kollektion der gemeldeten, genomisch untersuchten abgekalbten Holsteinfärsen und Fleckvieh- sowie Holstein-Jungrinder konnte sich sehen lassen und wurde in einer reellen Auktion fast vollständig verkauft, Den Höchstpreis von 2.300 EUR der May Style-Kollektion erzielte bei den abgekalbten Färsen eine Blue P-Tochter aus Aikman aus der Nikola-Familie von Heinz Wilhelm Trümner, Schiffelbach. Das gleiche Geld zahlte ein Züchter aus dem Frankenberger Land für eine tragende, sehr schicke Jetset aus 86 Punkte Big Point von Horst Ritter, Schöneberg. Bei den Holstein-Jungrindern erzielte eine mit gRZG 150 vorgeschätzte Styx Red-Tochter aus Commander aus Numero Uno der GbR Gerbothe-Wiesner, Obersachswerfen, den Höchstpreis von 2.000 EUR. Zwei Fleckviehjungrinder (Väter: Wattmann und Perfekt) aus den Betrieben Andreas Mötzung, Obernüst, und Lutz Grein, Holzburg, kosteten im Schnitt 1.650 EUR und stehen jetzt in Zuchtbetrieben in der Rhön, jeweils einmal auf bayerischer und auf hessischer Seite.

Die Nachfrage nach Holsteinbullen war flott. Körsieger war ein County-Sohn aus Mogul, Züchter: Bernd Hochgrebe, Haubern. Er deckt jetzt in einem bekannten Vorzugsmilchbetrieb im Taunus. Teuerster Bulle war der Id-Preisträger Kerrigan x Commander x Borussia von Horst Ritter den ein Zuchtbetrieb aus dem Odenwald ersteigerte.

Die nächste Zuchtviehauktion findet am 06.06.2018 statt. Anmeldungen bis zum 22.05.2018 an die Qnetics GmbH, Alsfeld, Tel. 0 66 31 / 7 84 15, Fax -48,
Email:  k.lang@qnetics.de

Preisspiegel der Zuchtviehauktion vom 8.05.2018

 AngebotVerkauftSpanne EuroØ Euro
DEUTSCHE HOLSTEINS
Bullen11101.200 - 3.5001.865
Färsen*1918950 - 2.0001.456
*einschl. Kreuzungen, Rotvieh, Braunvieh
Jersey
Färsen112.000 - 2.0002.000

Preisspiegel der May Style vom 8.05.2018

 AngebotVerkauftSpanne EuroØ Euro
DEUTSCHE HOLSTEINS
Färsen551.250 - 2.3001.900
Jungrinder751.000 - 1.8001.340
Kälber55400 - 2.0001.090
Fleckvieh
Jungrinder221.500 - 1.8001.650

Kat.-Nr. 40, Hornlose Jersey, Primero x Eclipses aus der Kendra Familie

Züchter: Manfred Uhrig, Sulzbach

Kat.-Nr. 38, Apoll P x Larin P

Züchter: Horst Ritter, Schöneberg

Ilaida P, Katalognr. 13 (Mission P x Borussia) der May-Style-Kollektion ebenfalls aus dem Stall Ritter, Schöneberg.

May Style Angebot als Abgekalbte: Kat.-Nr. 5, Nesther (Blue P x Aikmann), angeboten von Heinz Wilhelm Trümner, Schiffelbach.

Kat.-Nr. 40, Hornlose Jersey, Primero x Eclipses aus der Kendra Familie

Züchter: Manfred Uhrig, Sulzbach

Kat.-Nr. 38, Apoll P x Larin P

Züchter: Horst Ritter, Schöneberg

Ilaida P, Katalognr. 13 (Mission P x Borussia) der May-Style-Kollektion ebenfalls aus dem Stall Ritter, Schöneberg.

May Style Angebot als Abgekalbte: Kat.-Nr. 5, Nesther (Blue P x Aikmann), angeboten von Heinz Wilhelm Trümner, Schiffelbach.

11.05.2018, Autor: Jeanette Weinbach

Jungzüchter beim VDJ-Bundestreffen in Meißen

Hochmotiviert reisten die Qnetics-Jungzüchter am 3. Mai zum Bundeswettbewerb nach Meißen. Ein straffes Programm erwartete die jungen Leute in den folgenden Tagen.

Der Aufbau des Standes und die Vorbereitung des komfortablen Bettes für ihre Rinder nahmen den gesamten ersten Tag in Anspruch. Dies spiegelte sich in viel Detailliebe und einer eindrucksvollen Gestaltung wider. Am zweiten Tag hieß es dann Wettbewerbsstart und es ging zur Tierbeurteilung und Rangierung zum Milchhof Diera. Hier setzte Margarethe Fieseler bei den „älteren“ Teilnehmer die Messlatte. Sie gewann souverän diesen Wettbewerb. Auch Steffen Henckel glänzte mit einer super Leistung auf Platz 3.

Am Nachmittag ging es dann gleich mit dem nächsten Leistungsvergleich weiter: Unter den Augen von Preisrichterin Kirsten Waldmann clippten die Teilnehmer, dass die Haare flogen. Jeder Teilnehmer hatte zwei Stunden Zeit, sein Jungrind schaufertig vorzubereiten und es hieß: scheren, föhnen, sprayen. Vor allem der Zeitfaktor hinderte unsere Starter an einem der vorderen Plätze.

Ein Höhepunkt jagte den nächsten: Am Freitagabend stand der Typtierwettbewerb ins Haus. Als Preisrichter fungierte Henrik Wille. Nicht nur einmal hörte man an diesem Abend ein "Wow" durch die Zuschauerränge. Es war ein Wettbewerb auf höchstem Niveau. Einen 1a-Platz sicherten wir uns mit der Golddust-Tochter Leni, im Besitz der Waisagrund Agrar GmbH und Eike Spangenberg.

Nach einer kurzen Nacht traten die Teilnehmer am Samstag in den Ring, um sich im Vorführen zu messen. Bei den jungen Startern waren Lea-Sophie Zentgraf, Alois Cramer, Jana Emde und Justin Schmidt erfolgreich am Start. In Altersklasse 2 kämpften Alisa Schellenberger, Wiebke Pohlmann, Steffen Henckel, Tobias Leucht, Sabrina Wolff, Sarah Mahlo und Corinna Wolff um die Schleifen. Die Platzierungen aller Vorführer findet ihr in der detaillierten Ergebnisliste unten.

Zum Abschluss des sehr gut organisierten Bundesjungzüchtertreffens gab es eine große Siegerehrung mit Bekanntgabe der Gesamtsieger und des Gewinners des Teamwettbewerbs.

Wir bedanken uns bei allen Beschickern, Teilnehmern und Unterstützern. Ohne euch wäre so ein Auftritt nicht machbar gewesen!

Ergebnisse

Tierbeurteilung Einzel
Tierbeurteilung Mannschaft
Vorführen
Clipping
Typwettbewerb

und hier noch der LINK zu den Fotos von Dorothee Warder (BRS)

08.05.2018, Autor: Heiko Grob

Die Hessen beim Mannheimer Maimarkt

Im freundschaftlichen Wettstreit mit den Züchtern aus dem nördlichen Baden-Württemberg gelangen drei 1a-Plätze sowie der Titel der „Siegerkuh jung“ für die bekannte Estella von Manton aus dem Betrieb der Habermehl GbR in Lauterbach-Allmenrod. Weitere Klassensiege für Qnetics errangen Tajmahal P (Betrieb Habermehl) von Incredible und die Rau-Tochter Lotos  von Christian Zimmermann in Oberzent.

Estella von Manton aus dem Betrieb Habermehl, Allmenrod, wurde als Siegerkuh jung ausgezeichnet.

Die Kollektion aus Hessen

Estella von Manton aus dem Betrieb Habermehl, Allmenrod, wurde als Siegerkuh jung ausgezeichnet.

Die Kollektion aus Hessen

27.04.2018

Top Qualität zu fairen Preisen in Laasdorf

Bei schönem Frühlingswetter lud die Qnetics GmbH am Standort Laasdorf am 25. April 2018 zur zweiten Zuchtbullenauktion dieses Jahres.

Zum Auftrieb kamen 22 stationsgeprüfte Bullen der Rassen Fleckvieh-Simmental, Charolais, Limousin sowie ein hornloser Salersbulle. Ergänzt wurde das Auktionslot von 5 führigen feldgeprüften Bullen. Als besonderes Schmankerl wurden 4 ausgesuchte weibliche Tiere der Rasse Fleckvieh-Simmental zum Verkauf angeboten.

Die Bullenvorstellung startete 10:30 Uhr, hier wurde traditionsgemäß auch „Mr. Dornburg“, der Bulle mit den höchsten Prüftagszunahmen ausgezeichnet. Dieser Titel ging dieses Mal an den sehr typvollen Tuareg-Sohn Trumpf, welcher mit Prüftagszunahmen von 1.841 g zu überzeugen wusste. Das Team um den Zuchtbetrieb Agrar GmbH Greußen durfte sich über einen deftigen Präsentkorb freuen. Nach einer Mittagspause startete die sehr flott laufende Auktion, bei welcher 26 Bullen und alle 4 weiblichen Tiere einen neuen Besitzer fanden.

Teuerster Bulle war mit einem Steigpreis von 3.700 Euro der stationsgeprüfte Jim-Sohn Juri. Dieser typvolle und mit einer traumhaften Bemuskelung ausgestattete Jungbulle aus der Niederpöllnitzer Mutterkuh GmbH erhielt am Vortag die Körnoten 8/9/7 und wird zukünftig seinen Dienst in der thüringischen Rhön verrichten. Der hornlose Salersbulle deckt künftig auf österreichischen Weiden.

Die Qualität der Bullen zu dieser Auktion war ausgesprochen gut und homogen. Der Durchschnittspreis der Bullen lag bei 2.562 Euro, bei den weiblichen lag er bei 1.700 Euro.

Rassevorgestelltverkauft Durchschnittspreis
Charolais332.033
Fleckvieh-Fleisch

22

212,643
Limousin112,500
Saler112,500
Gesamt27262.562

 

25.04.2018, Autor: Jeanette Weinbach

Zukunft Rind: Fotos stehen zum Download bereit

Christine Massfeller und Han Hopman haben uns die Bilder zur Verfügung gestellt.

Wir freuen uns riesig auf die Reaktionen, Kommentiert die Fotos bei facebook.

Han Hopman

Christine Massfeller

06.04.2018

Zuchtwertschätzung April 2018

Neues aus dem Bereich Holstein und Fleckvieh

HOLSTEIN
Die Zuchtwerte der Bullen ändern sich diesmal nicht nur durch die jährliche Verschiebung der Kuhbasis = Zuchtfortschritt, sondern zusätzlich auch durch die neuen ZWS-Verfahren bei Nutzungsdauer, Verzögerungszeit und Kalbemerkmale. Das absolute Niveau der RZG-Werte ist somit bei den schwarzbunten Holsteins um 3,6 Punkte und bei den rotbunten um 2,4 Punkte und bei den RZE-Werten um 2,3 bzw. 2,2 Punkte gefallen. Dies ist bei allen Vergleichen der Zuchtwerte der aktuellen mit der vorherigen Zuchtwertschätzung zu beachten.

Big Point hat jetzt 6.851 Töchter und rangiert jetzt mit RZG 141 weiterhin in den Top 10
Benjamin steigert sich um +3 RZG-Punkte auf RZG 140 und rangiert jetzt auf Platz 11
Mercury behauptet sich mit RZG 138 bei Verdopplung der Töchterzahl eindrucksvoll in der Spitze
Lucingo gibt mit RZG 137 einen Einstand nach Maß
Scipio ist mit RZG 132 sehr stabil und empfiehlt sich als guter Befruchter
Las Vegas untermauert mit steigender Töchterzahl seine Allroundqualitäten

My Dream P RDC ist der höchste Mission P-Sohn bei den genomischen Schwarzbunten
Macron ist mit RZE 143 die Nr. 3 für Exterieur
Julandy bleibt mit über 2.400 Töchtern der Topbulle bei den töchtergetesteten Rotbunten
Laptop PP hat jetzt über 2.700 Töchter und bleibt der führende Hornlosvererber
Swissbec Power bleibt unangefochten die Nr. 1 für Exterieur bei den genomischen Rotbunten

TÖCHTERGEPRÜFT SCHWARZBUNT

Big Point kommt bei nunmehr 6.851 Töchtern auf RZG 141. Seine Töchter sind hervorragende Laufstallkühe mit sehr hoher Leistungsbereitschaft und Stoffwechselstabilität. Mit RZM 133 und stabilem Exterieur (RZE 116) verfügen seine Töchter mit RZN 126 über eine herausragende Nutzungsdauer. Big Point-Töchter zeigen ein sehr gutes Melkverhalten. Big Point vererbt die Beta Kasein-Variante A2/A2, ist ein sicherer Leichtkalbigkeitsbulle (RZKd 108) und ein guter Befruchter, so dass er national wie international stark nachgefragt wird.
Benjamin stammt aus tiefer französischer Kuhfamilie und ist mit RZG 140 der höchste Beacon-Sohn in Deutschland. Bei jetzt 2.700 Töchtern konnte er sich im RZG um +3 Punkte steigern. Bei +2 Punkten im RZM konnte er in der Nutzungsdauer um beachtliche +12 Punkte auf RZN 124 zulegen. Benjamin kombiniert Leistung, Exterieur und Funktionalität in einem Paket.
Mercury kommt jetzt bei 1.100 Töchtern auf RZG 138. Der Mogul-Sohn aus der Domain-Tochter Yvette EX 90 von J. Geisel, Niedergrenzebach, überzeugt bei ordentlichen Leistungszahlen (RZM 120, +0,33 % Fett, +0,04 % Eiweiß) in erster Linie durch die sehr guten Sekundärmerkmale (RZFit 143, RZN 124) und dem starken Exterieur (RZE 127). Die spätreifen Mercury-Töchter sind als junge Kühe eher durchschnittlich im Rahmen und Körper und bewegen sich sehr gut. Die Kombination eines breit einsetzbarem Pedigrees, guter Melkbarkeit (RZD 111), Leichtkalbigkeit (RZKd 112) und guter Befruchtung untermauern Mercurys Ausnahmestellung, was eine überzeugende Nachzuchtgruppe bei Zukunft Rind 2018 eindrucksvoll demonstriert hat.
Lucingo konnte sich mit RZG 137 auf Anhieb in der Spitze der Topliste platzieren. Er ist der Nr. 1 Let it Snow-Sohn und stammt aus der der sehr leistungsstarken Gerard-Tochter ZZ Lucille VG 87 vom Zuchtzentrum Gleichamberg und seine Großmutter, die überragende Goldwin-Tochter ZZ Lorey EX 90, war bereits Siegerkuh jung bei Hessens Zukunft. Lucingo ist ein Bulle, der eine ausgezeichnete Produktion vererbt und dazu eingesetzt werden kann, den Typ sowie die Euter- und Fundament-Qualität deutlich zu verbessern. Eine überragende Nachzuchtgruppe wurde bei Zukunft Rind 2018 gezeigt.
Las Vegas ist ein kompletter Let it Snow-Sohn aus exklusiver Kuhfamilie. Seine Mutter Yolina ist die Vollschwester von Mercurys Mutter Yvette. Bei +945 kg Milch vererbt er positive Eiweißprozente. Seine milchtypischen Töchter haben eine gute Beckenlage, trockene Fundamente und eine parallele Hinterbeinstellung. Die drüsigen Euter sind breit und hoch und fest aufgehängt und haben längere Striche. 
Scipio bleibt mit RZG 132 (99 % Sicherheit) bei jetzt 1.056 Töchtern sehr stabil. Als Sudan-Sohn aus der Vollschwester von Mabuse bietet er eine echte Blutalternative. Scipio verbindet +1.526 kg Milch mit ordentlichen Inhaltsstoffen (RZM 130) und sehr gutem Exterieur (RZE 120). In der Eutervererbung gefällt die sehr gute Euteraufhängung mit robotertauglicher Strichstellung. Die auf der DHV-Schau 2017 gezeigte Nachzuchtgruppe hinterließ viel Eindruck. Scipio ist ebenfalls ein sehr guter Befruchter (+3%)
G.Farell (G-Force x Goldwin) kommt jetzt auf RZG 132. Er stammt aus der Juror Faith-Familie. Mit RZFit 134 gehört er zur Spitze für Fitness. G.Farell vererbt bei guter Milchmenge +0,10 % Eiweiß sowie ein Top-Exterieur (RZE 126) und überragende Sekundäreigenschaften, RZS 124, RZN 120, RZR 113 und empfiehlt sich als Allroundvererber mit sehr guter Robotertauglichkeit.
Babylon kommt auf RZG 130 bei jetzt 746 Töchtern. Er zählt zu den besten Bookem-Söhnen für Melkbarkeit (RZD 104). Babylon stammt mütterlicherseits aus Bolton x Mascol und ist ein sicherer Rinderbulle (RZKd 116) bei gleichzeitig guten Töchter-Kalbeeigenschaften (RZKm 114) und ist ebenfalls ein sehr guter Befruchter. Maserati ist international einer der Top Man-O-Man-Söhne und bleibt einer der komplettesten Vererber in der Topliste.

TÖCHTERGEPRÜFT ROTBUNT

Julandy bleibt mit RZG 136 bei jetzt 2.477 Töchtern der Top-Rotbuntvererber. Julandys Töchter sind bei +1.390 kg Milch mit +0,17 % Eiweiß extrem leistungsbereit. Mit RZE 129 ist er zudem ein Top-Exterieurvererber. Seine Töchter zeigen sich mit harmonischen Körpern, korrekten Becken, Spitzenfundamenten und schön geformten Eutern mit optimaler Strichplatzierung in Kombination mit einer guten Strichlänge.
Mr. Marco ist ein hoher Leistungsvererber mit Outcrosspedigree, der auf die kapitale Shottle-Tochter Verdejo EX 90 zurückgeht. Seine milchtypischen, dunkel gezeichneten Töchter bestechen durch ein schönes Seitenbild, trockene klare Fundamente und Spitzeneuter. Eine Spitzennachzucht bei Zukunft Rind 2018 demonstrierte eindrucksvoll seine Vererbungsqualitäten.
Laptop PP kommt bei jetzt über 2.700 Töchtern auf RZG 121. Er ist der höchste homozygot hornlose Bulle. Seine gezeigten Töchtergruppen wurden stark beachtet so dass er national wie international gefragt ist. Bei jetzt 930 bewerteten Töchtern überzeugt Laptop PP mit Top-Exterieur (RZE 126).
Laron P hat jetzt über 5.300 Töchter und ist mit RZFit 132 der Top-Fitnessbulle sowie der höchste Bulle für Nutzungsdauer in den Top 50.
Dixieland dominieren die Tierschauen und ist im Exterieur eine Klasse für sich, RZE 126.
Lacoste kommt jetzt auf RZG 119. Er ist ein Larson RF-Sohn aus Dixielands Vollschwester Mariella. Bei hoher Leistung ist er ein super Eutervererber. Seine bei Zukunft Rind 2017 gezeigte Töchtergruppe war imponierend.

GENOMISCH SCHWARZBUNT:

My Dream P RDC Nr. 1 Mission P-Sohn, Hornlos, Rotfaktor, Top- Leistungen mit viel Eiweiß, Top- Exterieur, Spitzeneuter, Bullenvater
Beatclup Topbulle mit RZG 154, Beatstick-Sohn aus Doorman aus den Classy`s, gute Leistungsvererbung mit Top-Exteieur, RZE 130, Bullenvater
Barcley mit RZM 154 der überragende Leistungsvererber mit höchsten Inhaltsstoffen, international stark gefragt, Färsenbulle
Bonner interessantes Pedigree mit Basical x Enforcer x Windbrook, RZG 151, kombiniert hohe Leistung mit Exterieur und guten Sekundäreigenschaften
Baku mit RZFit 160 der Nr. 1 Fitnessbulle, überragende Werte für RZS, RZN und RZR bei höchsten Inhaltstoffen
Daxer Nr. 1 Damaris aus der überragenden Zuchtkuh Regan Danhof Hugo, Kuhfamilie von Barcley, hohe Leistungen, gute Nutzungsdauer und Fruchtbarkeit, Färsenbulle
Filou RDC Exklusives Pedigree aus Rabur Outside Pandora EX 91, Rotfaktor, Spitzenexterieur, super Fundamente, hohe Nutzungsdauer, Färsenbulle
Johnson erster Jetset-Sohn aus Super-Familie, RZG 150, Top-Exterieur (RZE 131), Spitzeneuter, hohe Nutzungsdauer
Euclan Einziger Euclid-Sohn ohne Fehler, Mutter ist die Vollschwester von Cover, Leistung, Inhaltsstoffe, beste Werte für RZS, RZN, RZR, Spitzeneuter
Burning kompletter Board-Sohn aus bewährter Kuhfamilie, Leistung, Inhaltsstoffe, fehlerloses Linear, gute Melkbarkeit
Like Snow Erster Lighter-Sohn mit Wurzeln bei Snow Heaven, Halbruder zu Malinus, hohe Inhaltsstoffe, super Fundamente und Euter, gute Melkbarkeit
Kilian fehlerloses Vererbungsprofil, erster Kerrigan aus absoluter Spitzenkuh, Leistung, Inhaltsstoffe, Funktionalität, breite Becken, hohe Trachten
Sundream kompletter neuer Vererber mit Outcrosspedigree, Leistung, Inhaltsstoffe, hohe Werte für RZS und RZN, Robotertauglich
Lestrup Interessante Blutführung, neuer Vererber mit Allroundqualitäten, Eiweiß, fehlerloses Linear, sehr gute Funktionalität
Macron mit AltaHotrod x Doorman ein exklusives Pedigree, Spitzenexterieur, Top Fundamente und Euter, mit RZG 143 die Top 3
Milster P hornloser Milford P-Sohn aus kanadischer Top- Familie, hohe Inhaltsstoffe, Top- Exterieur
Mineral PP Homozygot Hornlos mit Allroundqualitäten aus Shauna EX 91, höchste Inhaltsstoffe, Top Linear, super Fundament und Euter
Paletti PP RDC Homozygot hornloser Powerball P-Sohn mit guter Leistung und sehr guter Nutzungsdauer und Fruchtbarkeit
Svenson PP RDC Homozygot Hornlos mit Rotfaktor mit Wurzeln bei Rudy Missy EX 92, Top-Exterieur, Spitzeneuter, hohe Nutzungsdauer, gute Melkbarkeit
Avalon PP RDC neuer homozygoter Hornlosvererber, Apoll P-Sohn mit ausgeglichener Leistung, gute Beckenlage, hohe Hintereuter

GENOMISCH ROTBUNT

Swissbec Power weiterhin die Nr. 1 für Exterieur, RZE 138, Euter 148, hohe Leistungsvererbung, top Werte für Eutergesundheit, Melkbarkeit und Fitness, sehr gute Kalbemerkmale, international stark gefragt, Spitzenkälber
Pace Red bleibt mit RZG 156 der rotbunte Spitzenbulle, Leistung, Exterieur, Fitness in einem Paket, internationaler Bullenvater
Payred neuer rotbunter Spitzenvererber und Bullenvater, Spitzenleistung, Topexterieur, höchster Bulle für Fruchtbarkeit
Breakfast Kompletter Bagno RDC-Sohn aus kanadischer Topfamilie, Leistung, Top Funktionalität, Spitzeneuter, Färsenbulle
Blue Car interessanter Brasil-Sohn aus Glorious aus Goldday, gute Leistung mit hohen Inhaltsstoffen, fehlerloses Linear
Breakdance interessanter Brekan-Sohn mit Wurzeln bei Morningview Destry Lori EX 91, gute Inhaltsstoffe, top Eutergesundheit und Nutzungsdauer, Spitzeneuter
Depolo P erster Deko P-Sohn mit interessantem Pedigree und viel Milch, Hornlos, Typ, Rahmen und Substanz, fehlerlose Fundamente und Euter
Elaikan P hornloser Kansas P-Sohn aus der Kuhfamilie von Rainyridge Tony Beauty EX 96, Top-Exterieur, gute Melkbarkeit
Pokemon P hornloser PowerPlay P-Sohn aus Snow RF, hohe Eiweißprozente, beste Fundamente und Euter, gute Melkbarkeit, Allroundqualitäten

Fleckvieh-Frühlings-Zuchtwertschätzung verläuft in ruhigen Bahnen
Die erste Zuchtwertschätzung im neuen Jahr steht im Zeichen der Konsolidierung. Nachdem im Dezember zahlreiche Neulinge die Liste bereicherten, sind jetzt nur wenige Debütanten am Start. Die Listenspitze gehört erneut dem Fitness-starken Altmeister Waban (GZW 145), der sich trotz Verlusten auf Platz 1 hält. Sperma ist verfügbar, die knappe Fundamentvererbung (89) sollte unbedingt beachtet werden. Auch die Ränge 2 und 3 gehen an die Eurogenetik, Hurly (141) kann sich nochmals deutlich verbessern. Leider trübt seine schwache Melkbarkeit (83) die sonst fehlerlose Vererbung. Villeroy (139) besticht mit nahezu unveränderten Zuchtwerten, seine Vorzüge liegen in der Leistung und im Euter, während die Rahmenvererbung mit 89 eher knapp ausfällt.
Unsere Bullen Magistrat (127) und Maxx (124) habe leichte Verluste hingenommen, sind aber beide als bewährte Allrounder weiterhin in der Empfehlung.
Die Spitze der Qnetics-Jungvererber ist näher zusammen gerückt, Possmann (135), Volkert (134) und Houston (132) lassen hoch funktionelle Nachkommen mit besten Leistungen erwarten. Vom populären Medicus PP sind die ersten sehr typvollen Kälber geboren, daher sollte der Einsatz bei Rindern überdacht werden. Zerbing, Eventim und Vonhof sind stabil in den Zuchtwerten und runden das Angebot ab.

► Ansprechpartner für Spermaverkauf und Anpaarungsberatung:

H. Grob                01 70 29 83 665 (Fleckvieh)
Bernd Koch          01 70 63 43 362
Patrick Lauber     01 71 27 75 278
K. Lerch               01 71 47 82 797
Janine Vogler      01 70 63 27 127
Heiko Rüppel       01 60 34 25 726

► Spermabestellung direkt:

Spermashop in Alsfeld: 0 66 31 7 84 40, spermashop@qnetics.de
Spermadepot in Erfurt: 03 61 7 79 74 23, spermadepot@qnetics.de

26.03.2018

Tierische Traumjobs im HRfernsehen

Morgen ist es so weit - im hr-fernsehen läuft der Film mit der hessischen Kuhfriseurin Ute Hinz aus Grebenstein.

Moderator Andreas Gerke mit Kuhfrisörin Ute Hinz. (Bild hr)

Wie  können Hofbesitzer ihre Betrieb neu erfinden und sich von der Konkurrenz abheben? Diese Frage haben sich drei Menschen in Nordhessen auf  ganz unterschiedliche Art und Weise beantwortet, zu sehen am Dienstagabend, 27. März, um 20.15 Uhr im hrfernsehen.

Die Spanne der neuen Geschäftsideen reicht vom Züchten von Westernpferden über das Frisieren von Kühen bis zur Herstellung von Eierlikör aus Straußenei. „Herkules“-Moderator Andreas Gehrke hat diese Menschen besucht. Es ist die zweite auf 45 Minuten verlängerte Ausgabe von „Herkules“. Damit reiht sich die Sendung in die verschiedenen Hessen-Formate am Dienstagabend wie „Tobis Städtetrip“ oder „Erlebnis Hessen“ ein.

Hier der Vorbericht.

26.03.2018

Richterschulung der Fleischrind-Jungzüchter

Die diesjährige Richterschulung des VdFJ findet am 26. Mai in Hartmannsdorf statt.

Weitere Infos findet ihr in der nebenstehenden PDF-Datei. 

Einladung zur Richterschulung der Fleischrind-Jungzüchter

Film Erlaubnis

Einladung zur Richterschulung der Fleischrind-Jungzüchter

Film Erlaubnis

16.03.2018

Ergebnisse Zuchtviehauktion vom 14.03.2018

Top Rotbunt- und Fleckviehrinder

B. Hochgrebe, Haubern, bot eine körperstarke, große, leistungsstarke (EL 45 Liter) Balisto-Tochter zum Verkauf an. Einem Käufer aus der Nähe von Fulda war das Rind 2.000 € wert. 1.900 € investierte ein Käufer aus dem Vogelsbergkreis für eine Lennox-Tochter mit einem allerbesten Euter von H. Ritter, Schöneberg. U. Junghenn, Niederasphe, verkaufte eine schwere, körperstarke Short Cut-Tochter für 1.750 €. Nur unter Preiszugeständnissen waren Rinder mit Ansagen oder Mängeln im Körper, Fundament oder Euter, so dass 15 Rinder im Schnitt 1.100 € erzielten. Die Preise schwankten zwischen 1.000 und 1.200 € bei dieser Kategorie. 1.565 € wurden im Schnitt für der Qualität entsprechende Färsen, ca. 50 % bei Schwarzbunt, gezahlt (Preisspanne: 1.250 bis 2.000 €). M. Uhrig, Sulzbach, erhielt für die letzte Katalognummer und damit die jüngste Färse der Auktion, eine sehr korrekte Ladd P-Tochter 2.000 €. Großmutter ist der Hessenchampion Kendra (Jersey).

Rotbunte Qualität toppt die Fleckviehpreise
Drei der vier aufgetriebenen rotbunten Rinder erzielten im Schnitt 2.100 €. Die Garthe / Metz GbR, Ellershausen, erzielte den Tageshöchstpreis von 2.350 € für eine typvolle Toppoll-Tochter aus Edway mit einer Einsatzleistung von über 40 Litern. Eine schaufähige Ladd P-Enkelin von J. Wagner, Wollmar, steht jetzt für 2.100 € in einem Zuchtbetrieb bei Gemünden. 1.850 € legte ein Käufer aus Fulda für eine schicke, sehr korrekte Addiction-Tochter von der Meier GbR, Wetterburg, an. Mutter ist die Landessiegerkuh Bella.

Fleckviehrinder mit Auftriebsquote von 100 %
Die sechs Fleckviehrinder erzielten einen durchschnittlichen Preis von 1.757 €. Qualität und Einsatzleistungen waren top. Ein treuer Kunde aus Bayern ersteigerte für 2.000 € eine großrahmige, mit allerbestem Euter ausgestattete Verselto-Tochter von der Handke GbR, Leisenwald, nicht entgehen. Derselbe Betrieb verkaufte auch das teuerste Rind. Ein Käufer aus dem Frankenberger Land ließ sich die Monteverest-Tochter aus Witzbold mit einer Einsatzleistung von 36 Litern nicht entgehen. Derselbe Käufer legte 1.900 € für eine kapitale Vollwert-Tochter von T. Lange, Großenritte, an. Hervorzuheben ist nicht nur die Qualität der Fleckviehrinder, auch die Auftriebsquote von 100 %.

Gute Bullenqualität
Nach der Körung standen 12 Bullen zum Verkauf. Der Ia-gekörte Novo-Sohn aus Fernand von R. Hellmuth, Haina, deckt jetzt für 1.900 € im Vogelsbergkreis. Derselbe Betrieb stellte auch den Ic-Bullen (Eric x Lavaman). Beide Bullen überzeugten im Fundament und Typ. Im Kaufauftrag ging der Bulle für 1.800 € in den Kreis Kassel. Ebenfalls im Kaufauftrag ging der Ib-gekörte rotbunte, körperstarke Pad-Red-Sohn aus Stachel P von H. Ritter, Schöneberg, nach Südhessen. Preissieger war mit 2.200 € der Ie-gekörte Bulle, ein großer langgestreckter Kerrigan-Sohn aus Balisto von C. Allendörfer, Wehrheim, ausgestattet mit einem gRZG von 145. 1.900 € erzielte K. Gleiser, Schweinsberg, für einen hornlosen Krespo PP-Sohn. Großmutter ist die bekannte Pronto-Tochter Conchita.

Die nächste Zuchtviehauktion findet am 11.04.2018 statt. Anmeldungen bis zum 23.03.2018 an die Qnetics GmbH, Alsfeld, Tel. 0 66 31 / 7 84 15, Fax -48, Email: k.lang@zbh.de

Preisspiegel der Zuchtviehauktion vom 14.03.2018

 AngebotVerkauftSpanne EuroØ Euro
DEUTSCHE HOLSTEINS
Bullen12121.200 - 2.2001.629
Färsen*41381.000 - 2.3501.413
*einschl. Kreuzungen, Rotvieh, Braunvieh (insg. 4 Tiere)
FLECKVIEH
Färsen661.350 - 2.1001.757

Kat.-Nr. 57, Addiction x America

Züchter: Meier GbR, Wetterburg

Kat.-Nr. 77, Balisto x Benno

Züchter: B. Hochgrebe, Haubern

Kat.-Nr. 72, Lennox x Blue Bay

Züchter: H. Ritter, Schöneberg

Kat.-Nr. 22, Mounteverest x Witzbold

Züchter: Handke GbR, Leisenwald

Kat.-Nr. 57, Addiction x America

Züchter: Meier GbR, Wetterburg

Kat.-Nr. 77, Balisto x Benno

Züchter: B. Hochgrebe, Haubern

Kat.-Nr. 72, Lennox x Blue Bay

Züchter: H. Ritter, Schöneberg

Kat.-Nr. 22, Mounteverest x Witzbold

Züchter: Handke GbR, Leisenwald

13.03.2018, Autor: Dr. Sonja Kleinhans

Freiwillige Impfung gegen Blauzungenkrankheit

Die freiwillige Impfung gegen Blauzungenkrankheit ist durch die Allgemeinverfügung des Thüringer Landesamtes für Verbraucherschutz vom 12. Februar 2018 in Thüringen erlaubt.

Alle weiteren Informationen finden Sie in dem Schreiben des Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.

07.03.2018, Autor: Patrick Lauber

Besuch aus Frankreich

Zusammen mit Jean Marshall machte eine Gruppe Französischer Rinderzüchter einen Tagesausflug nach Hessen.

Zunächst teilte Manfred Uhrig einige Informationen über den Brühlhof  sowie die Struktur und das Zuchtprogramm von Qnetics mit. Besonderes Interesse bei der anschließenden Betriebsbesichtigung galt natürlich den Kühen und der langjährigen züchterischen Arbeit des Betriebes.
Während des Rundgangs durch die Ställe, zeigten sich die Besucher sichtlich beeindruckt von der Qualität der Herde und den dahinterstehenden Kuhfamilien.
Trotz eisiger Temperaturen machte sich die Gruppe nach einer kurzen Kaffeepause auf den Weg weiter in Richtung Norden, um den modernen Betrieb der Familie Caspar in Heimertshausen zu besuchen.

06.03.2018

Gelungene Bullenauktion in Laasdorf

Am 28. Februar öffnete das Zucht- und Vermarktungszentrum der Qnetics GmbH in Laasdorf seine Tore zur ersten Zuchtbullenauktion in diesem Jahr.

Trotz klirrender Kälte fanden viele Interessenten den Weg nach Laasdorf und pünktlich um 10 Uhr ging es mit der Vorstellung der Bullen im Ring los. Vorgestellt wurden 49 stations- sowie feldgeprüfte Bullen der Rassen Angus, Charolais, Fleckvieh-Simmental und Limousin. In diesem Rahmen wurde auch „Mr. Dornburg“, der Bulle mit den höchsten Prüftagszunahmen, ausgezeichnet. Den Titel erhielt der Imperator-Sohn Insider, gezogen von der Werratal GbR. Er erreichte im Prüfabschnitt Tageszunahmen von 1.970 g.
Nach einer Mittagspause startete um 12:30 Uhr die Auktion. Mittlerweile waren die Ränge der Vermarktungshalle vollständig gefüllt. Schon die ersten Gebote kamen sehr flott und das Kaufinteresse flaute auch im Laufe der Veranstaltung nicht ab, so dass Danilo Bardehle zügig 46 Tiere zu einem Durchschnittspreis von 3.059 Euro an den Mann bzw. die Frau brachte. Teuerster Bulle war ein Dimas-Sohn gezogen von Ilse Krause aus Rüdersdorf. Dieser sehr komplette und typvolle Bulle mit tadellosem Exterieur wechselte für 4.500 Euro den Besitzer.
Sollten Sie diese Mal keinen Bullen gefunden haben, am 25. April ist eine neue Gelegenheit bei der zweiten Auflage der Bullenauktion in Laasdorf.

 

Rassevorgestelltverkauft Durchschnittspreis
Angus442.525
Charolais662,883
Fleckvieh-Fleisch38363,147
Limousin10-
Gesamt49463.059

 

05.03.2018, Autor: Heiko Grob

Versammlung bei Fleckvieh

Ende Februar trafen sich die osthessischen Fleckviehzüchter zur Jahreshauptversammlung in Tann in der Rhön.

Nach der Begrüßung der Anwesenden durch den seitherigen Vorsitzenden Hubert Hofmann, Gersfeld, erfolgten im Rahmen der Regularien Wahlen. Neuer 1. Vorsitzender des Fleckviehzuchtvereins Fulda ist jetzt Andreas Mötzung aus Obernüst, zu seinem Stellvertreter wurde Jochen Günther aus Tann-Kleinfischbach gewählt. Andreas Mötzung würdigte Hubert Hofmann für die 25 Jahre an der Spitze des Vereins und übergab einen reichhaltigen Präsentkorb zum Dank. Weitere Inhalte der Versammlung waren Fachreferate zur aktuellen Fleckviehzucht durch den hessischen Zuchtleiter LD Jost Grünhaupt, zum aktuellen Angebot an Besamungsbullen durch Heiko Grob sowie zum Zuchtviehmarkt 2018 durch Timo Klos, beide Mitarbeiter der Qnetics GmbH.
Am Nachmittag besichtigten die Züchter den Betrieb von Holger Limpert in Tann-Schlitzenhausen. Dort werden 140 Fleckviehkühe und deren Nachzucht gehalten, vor kurzem wurde der Stall erweitert. Im Rahmen der Besichtigung erfolgte die Ehrung der ältesten Kuh im Stall, die 18jährige „Reval“-Tochter 153 hat bereits 16 Kälber geboren und im letzten Jahr die Marke von 100.000 kg Lebensleistung erreicht. Jost Grünhaupt würdigte diese Leistung und übergab eine Urkunde. Mit Kaffee und Kuchen klang ein gelungener Tag für die Züchter bei sonnigen Winterwetter aus.

Das Foto zeigt Betriebsleiter Holger Limpert, den 1. Vorsitzenden Andreas Mötzung, Heiko Grob, Zuchtberater bei Qnetics und Zuchtleiter LD Jost Grünhaupt (v.l.).

Das Foto zeigt Betriebsleiter Holger Limpert, den 1. Vorsitzenden Andreas Mötzung, Heiko Grob, Zuchtberater bei Qnetics und Zuchtleiter LD Jost Grünhaupt (v.l.).

05.03.2018, Autor: Redaktion

Countdown für das Bundestreffen in Meißen

Das nächste Bundestreffen lässt nicht mehr allzu lang auf sich warten. Vom 3. bis 6. Mai treffen sich die Jungzüchter in Meißen.

Neben stehend die Infos des VDJ. Interessenten melden sich bitte an Janine Vogler oder Jeanette Weinbach.

14.02.2018, Autor: Bernd Koch und Heiko Grob

Überragende Nachzuchten bei Premiere von Qnetics

Die Vorstellung aktueller Nachzuchten ist auch im genomischen Zeitalter eine ideale Informationsmöglichkeit für jeden züchterisch interessierten Milchviehhalter.

Dabei war es für Qnetics ein besonderes Vergnügen eine Nachzucht von SPH Mercury (Mogul x Domain), einem der führenden Mogul-Söhne in Deutschland, zu zeigen. Desweiteren wurden Töchter des neuen schwarzbunten Zukunftsbullen ZZ Lucingo (Let it Snow x Gerard) und des rotbunten Newcomers RZH Mr. Marco (Magenta x Niagra) präsentiert. Neben den Deutschen Holsteins wird traditionsgemäß auch die Töchtergruppe eines Fleckvieh-Vererbers im Ring vorgestellt. In diesem Jahr war es die Nachzucht des Mangope-Sohnes Magistrat, der als genomischer Vererber bereits stark eingesetzt wurde. Besondere Erwähnung verdient auch, dass alle vier Bullen von Züchtern aus dem Gebiet von Qnetics stammen. Dokumentiert es doch die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die zwischen Züchtern und Organisation besteht um international vermarktbare Vererber zu entwickeln.

SPH Mercury 619076

Mogul x Domain x Mascol

Mercury gehört zu den komplettesten Vererbern in der Topliste bei den töchtergeprüften Bullen. Seine Zuchtwerte beruhen jetzt schon auf 515 Töchtern, da er bereits als genomischer Vererber sehr populär war. Mercury wurde von Jochen Geisel, Niedergrenzebach, gezüchtet. Er ist ein Mogul-Sohn aus der leistungsstarken, exzellent bewerteten Domain-Tochter Co-Op Bosside Yvette EX 90. Yvette stammt aus dem TopQ-Embryonen Programm. Sie stammt aus der Mascol-Tochter Co-Op Bosside Yelonda VG 86, der Vollschwester des früheren TPI-Listenführers Massey. Mercurys Vollschwester SPH Yelena VG 89 gilt weltweit als eine der besten Mogul-Töchter. Sie war Topseller bei Hessens Zukunft, hat erfolgreich an der DHV-Schau 2017 teilgenommen und wurde beim German Master Sale 2017 nach Irland verkauft. Yelena ist die Mutter der genomischen Topvererber Kaluscho bei RBB und Kingsley bei Masterrind. Mercury vererbt bei mittlerer Milchmenge deutlich positive Fett- und Eiweißprozente. Die neun Töchter im Ring der Hessenhalle unterstrichen seine Stärken in der Euter- und Fundamentvererbung und bestätigte sein Linearbild.

Die jugendlichen, spätreifen Tiere präsentierten sich sehr einheitlich, durchschnittlich im Rahmen bei viel Milchtyp. Ebenso überzeugen konnten die Mercury-Töchter mit Offenheit in der Rippe und korrekt gelagerten Becken von guter Breite. Die drüsigen Euter wiesen eine sehr schöne Eutertextur auf und waren insgesamt hoch aufgehängt. Die tendenziell etwas kürzeren Striche waren optimal platziert. Auf den sehr korrekt eingeschienten Fundamenten mit trockenen Gelenken bewegten sich die Mercury-Töchter sehr gut. Eine gute Eutergesundheit, hohe Nutzungsdauer und Spitzenwerte für Fitness runden seine Allroundstellung ab. Mercury ist ein spätreifer Vererber, der langlebige Kühe verspricht. Er ist für Färsenbesamungen geeignet und ein sehr guter Befruchter. Zudem kann Mercury für Beta-Casein den Typ A2/A2 vorweisen. Das Publikum in der Hessenhalle konnte er für sich gewinnen, falls Sie den Mogul-Sohn noch nicht genutzt haben, ist es an der Zeit.

ZZ Lucingo 619093

Let it Snow x Gerard x Goldwin

Lucingo wurde im Zuchtzentrum Gleichamberg in Thüringen gezüchtet. Sein Vater Let it Snow ist ein kanadischer Snowman-Sohn aus der Lylehaven Lila Z EX 94-Dynastie. Lucingo stammt aus der leistungsstarken Gerard-Tochter ZZ Lucille, die bereits als Färse mit VG 87 eingestuft wurde. Seine Großmutter, die überragende Goldwin-Tochter ZZ Lorey EX 90, war bereits vor einigen Jahren Siegerkuh jung bei Hessens Zukunft. Aus ihr stammt der Ashlar-Sohn Anschütz, der als Vererber aus dem Zuchtprogramm im Einsatz war. Lucingo ist ein Leistungsvererber mit positiven Inhaltsstoffen und sehr gutem Exterieur.

Einen guten Eindruck hinterließ die Töchtergruppe aus sechs abgekalbten Färsen. Die Lucingo-Töchter präsentierten sich deutlich im Milchtyp stehend. Rahmig und mit guten Übergängen zeigten sich die Tiere sehr gut entwickelt. Sie hatten eine tiefe Vorhand und wiesen eine entsprechend gute Kapazität auf. Die Becken waren korrekt gelagert und von sehr guter Breite. Auf  tadellosen Fundamenten mit trockenen Gelenken bewegten sich die Lucingo-Töchter im Ring. Glanzpunkt waren die Euter, mit einer sehr schönen Textur versehen und einem starken Zentralband ausgestattet, sowie hoch und fest aufgehängt. Die tendenziell längeren Striche waren gut platziert, so dass Lucingo für alle automatischen Melksysteme geeignet ist. Lucingo ist ein Bulle, der eine ausgezeichnete Produktion vererbt und dazu eingesetzt werden kann, die Euter- und Fundamentqualität deutlich zu verbessern. Gespannt sein darf man auf die ersten töchtergestützten Zuchtwerte im April.

RZH Mr. Marco 924717

Magenta x Niagra x Shottle

Mit Mr. Marco wurde ein neuer interessanter Rotbunt-Vererber vorgestellt. Mr. Marco besticht durch sein interessantes Pedigree. Marco Hellwig aus Salzberg entdeckte vor einigen Jahren die Niagra-Tochter Nosiola, die den Rotfaktor trägt und aus der berühmten US-Kuh April-Day Shottle Verdejo EX 91 stammt. Er erkannte das züchterische Potential, machte eine Anpaarung mit Magenta und importierte die Embryonen. Das daraus geborene rotbunte Bullenkalb wurde für unser Zuchtprogramm angekauft. Von Mr. Marco, dessen Töchter gerade erst kalben und der wie Lucingo bisher nur genomische Zuchtwerte besitzt, wurde eine sechsköpfige Gruppe vorgestellt. Die sehr uniforme Nachzucht fand bei den zahlreichen Besuchern der Schau viel Anklang und wird als Geheimtipp gehandelt.

Die rahmigen, dunkel gezeichneten Mr. Marco-Töchter gefallen mit viel Ausstrahlung, einer schrägen, offenen Rippe und viel Typ. Im Körper überzeugte die Gruppe mit einer guten Tiefe und Brustbreite. Die langen breiten Becken sind leicht geneigt. Die Fundamente gefielen durch sehr klare Gelenke, hohe geschlossene Klauen und parallel gestellte Hinterbeine und ermöglichten den eleganten Kühen sehr harmonische Bewegungsabläufe. Ein Glanzpunkt sind die sehr drüsigen, fest und hoch aufgehängten Euter mit guter Strichplatzierung und in der Tendenz längeren Strichen. Bei entsprechender Anpaarung wird Mr. Marco Schaukühe hinterlassen. Mr. Marco überzeugt durch gute Fitnesswerte, ist für Färsenbesamungen geeignet und ein guter Befruchter.

Magistrat 645957

Mangope x Zahner x Ralbit

Mit Magistrat stellte Qnetics einen Vererber vor, der erst in den letzten Monaten durch seine starke Zuchtwertentwicklung auf sich aufmerksam machte. Als Mangope-Sohn der bekannten Bullenmutter Tiphaine der Habermehl GbR aus Allmenrod ist er ein hessisches „Eigengewächs“ aus einer bekannten Kuhfamilie und eine echte Blutlinienalternative. Die gezeigten Töchter standen alle in der zweiten Laktation und präsentierten sich einheitlich als ausgereifte, balancierte und deutlich im Milchtyp stehende Kühe. Sie zeigten einen mittleren bis großen Rahmen bei guter Beckenlage. Ins Auge sprangen die extrem trockenen Fundamente mit guten Klauen. Die Euter waren durchweg mit starkem Zentralband versehen, drüsig und vorn mittellang. Die optimale Strichstellung komplettierte ein harmonisches Gesamtbild. Magistrat glänzt durch hohe Werte für Eutergesundheit und Melkbarkeit, unkomplizierte Geburten und solide Leistungen, er fand durch die Vorstellung in Alsfeld viele neue Fans. Signifikant ist auch die deutliche Leistungssteigerung von der ersten zur zweiten Laktation. Auch wenn der Bulle bereits abgegangen ist, steht ausreichend Sperma zur Verfügung. Ideale Anpaarungen ergeben sich bei Töchtern von Washington, Hutera, Rotax und Watnion.

Die Töchtergruppe von Magistrat

Töchter des Vererbers RZH Mr. Marco

Töchter des Bullen SPH Marcury, im Vordergrund die Züchterfamilie Geisel

Töchter von ZZ Lucingo

Die Töchtergruppe von Magistrat

Töchter des Vererbers RZH Mr. Marco

Töchter des Bullen SPH Marcury, im Vordergrund die Züchterfamilie Geisel

Töchter von ZZ Lucingo

Info

Nachkommengeprüfte Vererber

Ausgewählte nachkommengeprüfte Bullen, deren Zuchtwerte auf  Töchterinformationen beruhen. Das sehr erfolgreiche TopQ-Zuchtprogramm ist Garant für höchste Qualität nachkommengeprüfter Bullengenetik.

Jungbulle mit exklusiver Genetik

Genomisch besonders hoch veranlagte Jungbullen aus dem TopQSELECT-Pool. Die Produktlinie TopQSELECT+ basiert auf den genomisch unterstützten
Zuchtwerten der höchsten und wertvollsten selektierten Jungbullen.

Bullen mit hornloser Genetik

Die Hornlosigkeit bei Rindern gewinnt weiter an Bedeutung. Qnetics bietet Ihnen positive Vererber an, die genetisch bedingte Hornlosigkeit vererben.

Bullen mit gesextem Sperma

Zur gezielten Remontierung mit Ihren genetisch wertvollsten Tieren bietet Qnetics gesextes Sperma zahlreicher Top-Vererber an.